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Kapitel 88
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Leute Kennen zu Lernen ist Immer Schwerer Wenn nochmal Extra Druck dahinter liegt es zu Tun.

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„Also, Safr, ich kaufe dir dieses Schwert ab und du kannst meinen Ersatz haben.“






„Echt!? Okay!“






Ähhh... so einfach?






Was eben passiert ist?






Mal sehen... Ich habe ein Schwert für einen unerfahrenen Abenteurer geschmiedet (wofür ich mich nicht sehr begeistern konnte), aber es wurde mehr Arbeit (und Kosten) als der Kleine dachte und dann ging ein älterer Abenteurer zu dem unerfahrenen Abenteurer und zockte ihn ab.






Echt, das ist passiert.






Mit einem „Weißt du, das Schwert ist nicht schlecht, aber“ und „Du musst noch für einen Griff und ein Heft bezahlen“ und so weiter, schaffte es Gurtis ein Stahlschwert zu bekommen, dass fast Qualität wie aus Meisterhand hat, eingetauscht für seine Ersatzwaffe.






Maa, ich denke, am Ende wird das Schwert von jemanden benutzt der es mehr zu schätze weiß, also kann ich mich nicht beschweren.






„Gyahaha!“






Gurtis kann nicht aufhören zu lassen, nachdem Safr zum Häuschen zurückgegangen ist.






Echt mal, was für eine schlecht Person.






„Ah, war das leicht, das ist das erste Mal während dieser ganzen Reise, dass ich froh war dass dieses Kind so ein Idiot ist! Ich hätte sogar darüber nachgedacht auch meine Hauptwaffe dafür einzutauschen.“






Fumu fumu. Ich bin irgendwie erleichtert dass der nur gesagt hat dass er darüber nachdenken würde sein Hauptschwert einzutauschen. Ich hatte gemischte Gefühle darüber dem Kleinen mein Schwert zu geben, aber ich hatte auch gemischte Gefühle dabei es jemanden zu geben der, sobald er eine Neue findet, seine Waffen eintauscht als wäre er ein MMO Charakter.






„Es ist wirklich großartig! Nur ...“






Gurtis sieht mich aus seinem Augenwinkel an.






Ah, ich weiß was du willst...






Ohne ihn direkt anzusehen, behalte ich meine Augen auf der Klinge die ich poliere und sage,






„Du meinst den Griff? Ich habe nur Wyvernknochen zur Hand, also könnte es etwas kosten...“






„W-Wyvern- ah... nein, passt schon. In dem Fall würde es mich nicht überraschen wenn es den Preis verdoppelt (mindestens).“






Gurtis murmelt den letzten Teil.






Un, er hat nicht erwartet für hochwertige Materialien bezahlen zu müssen, häh?






Maa, das Doppelte des Originalpreises ist schon in Ordnung.






Immerhin ist er nicht der einzige der davon etwas hat. Ich habe auch eine wichtige Lektion gelernt und das ist eine die ich meinen Verstand einbrennen werde.






Suche dir deine Kunden sorgfältig aus!






◇◇◇






Ragnall unterdrückt ein Lächeln als in die große gemeinschaftliche Küchen-/ Esshalle kommt.






Es ist jetzt um die Morgenwache, auch wenn es hier keine Glocken gibt um die Zeit zu läuten.






„Also, wie ist es gelaufen?“






Fragt Ragnall.






„Ah...“






Mehr habe ich gar nicht Lust zu sagen.






Mich kümmert es echt nicht ob es eingebildet klingt, 'Ich nehme nur Aufträge an die ich Lust habe anzunehmen' fängt an sich wie etwas Gutes woran ich mich gewöhnen könnte es zu sagen.






Ragnall kichert leise zu sich selbst bevor er fragt,






„Als ist diese Gruppe in aller Frühe diesen Morgen aufgebrochen? Dir ist schon klar dass du es auf später hättest verschieben können anstatt es letzte Nacht fertig zu bekommen.“






„Un, aber es war besser für sie früh an diesem Morgen gehen zu können...“






„Hm... Willst du sagen dass du rücksichtsvoll ihnen gegenüber warst oder willst du insgeheim sagen dass es besser für sie war so bald wie möglich zu gehen?“






„...“






Es geht mehr in die Richtung, 'bitte lasst mich sobald wie möglich in Ruhe'. Aber aus einem unerklärlichen Grund, will das gegenüber Ragnall nicht zugeben. Hmph.






„Na ja, du wirst mehr und mehr solcher Leute treffen, also gewöhn´ dich dran, würde ich sagen. Du hast keine Erfahrung damit mit schlechten Kunden umzugehen, also war ich eeeetwas besorgt.“






Ragnall gähnt und streckt sich träge.






„Extrem besorgt, verstehe“






Das war übrigens Sarkasmus.






Aber, ah, ja. Hm. Es ist vielleicht wirklich wahr dass ich keine Erfahrung mit Kunden habe die ich nicht mag, häh? Wenn ich so darüber nachdenke ...






Un. Abgesehen von Klingen die nur ausschließlich zum Üben gemacht sind, habe ich vielleicht keine Klingen für jemanden gemacht den ich nicht persönlich kenne.






Mein Gesicht wird etwas düster als ich das erkenne.






„... Meinst du dass das zu einem Problem wird? Für mich. In der Zukunft.“






„Hm? Was? Nicht zu wissen wie man mit schlechten Kunden umgeht? Nee.  Du kannst mit einem Verkauf so viel Geld machen, dass es klar geht wenn du wählerisch bist wem du etwas verkaufst. Meiner Meinung nach.“






„Die Möglichkeit gab es ja auch noch. Ich verstehe.“






Ragnall sagt grundsätzlich dass es in Ordnung ist wenn ich nur dann schmiede wenn ich es will und nur für Personen die ich will, häh?






Wie überheblich. Nur Sachen zu machen die mich interessieren, wenn mir danach ist und ohne mir darum Gedanken zu machen irgendeinen Geschäftssinn zu haben; das ist praktisch auf einem Level eines Hobbys! Und ich könnte sogar davon leben? Und dazu noch komfortabel!






Selbst im modernen Japan können nur wenige Leute sich erhoffen so etwas zu erreichen.






Ich frage mich ob, wenn Großvater in diese Welt hätte kommen können, wie er hätte – ah, nein.






Dieser Gedankengang ist vielleicht belanglos, häh?






Während ich Ragnall dabei zusehe ein paar übertrieben Dehnübungen zu machen, rotiere ich meinen Arm etwas und versuch mein Genick zu strecken.






Da ich meinen Job so übereilt habe, sind meine Schultern letzte Nacht etwas Steif geworden und es war ziemlich spät also bin ich so schlafen gegangen.






Es störte mich nur leicht, bis Ragnall runter kam und anfing sich leicht zu strecken, deshalb konnte ich es ignorieren, aber jetzt...






Es fühlt sich so steif an!






Zu meinem Glück, wird es dank der Lichtmagie nicht mehr lange steif sein.






Weil ich herausgefunden habe dass Lichtmagie genau genommen 'Chi' in Fantasie Wuxia-mäßigen Novels ziemlich ähnlich ist, ich habe mich selbst jede Menge wie die Hauptcharaktere in diesen Novels trainiert.






Ob das nun die richtige Art ist um Lichtmagie zu benutzt oder nicht weiß nicht nicht, da nicht so viele Rassen in Nyl City Lichtmagie benutzen können. Durch meine Vorurteile von „Chi“, begrenze ich meine Fähigkeiten mit Lichtmagie vielleicht.






Das ist ein anderer Grund dass wir zum Elfenterritorium gehen...






Angeblich haben einige Elfen die Art und Weise der Licht- und Finsternismagie seit dem Beginn der Zeit weitergegeben... so geht die Legende.






Es wäre gut gewesen wenn Seimei-san, der der einzige zu sein scheint der Finsternismagie benutzen kann, auch mitgekommen wäre, aber ... maa, er hat andere Dinge die er machen will, also lässt es sich nicht ändern.






Jedenfalls, indem ich Lichtmagie durch meinen Nacken und Arme leite, schmilzt die Steifheit im Nu dahin.






 Wenn ich das Selbe nur machen könnte wenn ich den Roten Drachen reite...






Auf alle Fälle.






„Also ich habe von Hibiki gehört dass wir für eine Weile hier bleiben, aber was ist der Grund dafür?“






Frage ich Ragnall.






„Hum... das stimmt. Orvowel will Numinor – dem Eigentümer dieses Ausspanns – die Zeit geben darüber nachzudenken was er von ihm kaufen braucht. In dieser Zeit hofft Orvowel auch an jeglichen Reisenden etwas zu verkaufen die hier vielleicht durchkommen. Ah und er hofft behandelte Pelze, Leder und geräuchertes Fleisch Numinor abzukaufen. Obwohl ich nicht denke dass es so viel zu kaufen geben wird.“






„So ist das also... was sollen wir dann machen?“






„Ich frage mich was wir tun sollen.“






... Oi.






Nun, ich vermute dass Begleitaufträge nun mal so sind.






Wenigstens ist es angenehm aufgehalten zu werden ohne etwas zu tun zu haben, bei einem wirklich netten Ausspann mit so vielen Einrichtungen.






Obwohl ich nicht sagen kann dass ich meine Schmiedefähigkeit an dieser ... äh ... „Schmiede“ voranbringen kann, es gibt ein heißes Bad (auch wenn es öffentlich ist), saubere Betten und gutes, warmes Essen.






Während ich nachdachte,






„Eigentlich ist da etwas...“






Sagte Ragnall.






Hm? Es ist selten dass Ragnall hin- und hergerissen aussieht.






„Was denn?“






„Das ist... hm. Na ja, was hältst du von Ms. Hibiki?“






Hibiki, häh?






„Uuun... es ist schwer zu sagen. Mir fällt es manchmal schwer zu verstehen was sie denkt... und mir kommt es vor als wäre da so eine Mauer.“






Ich weiß nicht wirklich wie ich es beschreiben soll. Obwohl sie mich gebeten hat sie ohne „-chan“ anzureden, kommt es mir zur selben zeit vor als würde sie eine Grenze zwischen uns und ihr aufstellen, darum ist es etwas seltsam für mich.






Wie drücke ich es aus... es fühlt sich an als hätte sie keine große Persönlichkeit.






Auch wenn man sagen kann dass wie gerade mal 2, 3 Tage zusammen gereist sind, habe ich das Gefühl dass man für jede einzelne Stunde von diesen Tagen wenigstens ETWAS über sie erfahren kannst, wie indem man Beschwerden darüber hört dass sie nicht schlafen können oder Gefühle wie dass sie sich im Karren unwohl fühlen oder was auch immer.






Aber Hibiki versucht so sehr wie möglich aus dem Blickfeld zu bleiben... anfangs dachte ich dass es an ihrem Diebescharakter liegt, aber ehrlich gesagt kommt es mir vor dass sie nur für sich bleibt , uns nur beobachtet, nur ... na ja, wie ich sagte, sie ist irgendwie ... distanziert.






„Eine Mauer. Ja, das ist eine gute Art es auszudrücken. Ich mache mir offen gesagt irgendwie Sorgen um sie. Ich denke nicht dass es gut für sie ist hinter dieser Mauer zu bleiben, wenn du weißt was ich meine.“






Nein tu ich nicht. Was soll damit sein?






„Wie drücke ich es aus ... Genau, wir haben sie erst vor zwei Wochen und ein paar Tagen vorher gerettet, richtig?“






... Ja?






„Und dann waren wir alle damit beschäftigt uns auf die Reise vorzubereiten, richtig?“






Ja...






„Ich mache mir nur Sorgen darum dass sie nicht genug Zeit hatte, um wirklich alles was passiert ist zu verarbeiten, das war´s schon. Weißte, manchmal können selbst zähe Typen nicht über harte Zeiten die sie erleben hinwegkommen.“






Ah. Jetzt verstehe ich.






„PTBS, häh?“






Nuschle ich vor mich her.






Auf den ersten Blick scheint Hibiki-chan sehr zurückgezogen und introvertiert, aber wo ich jetzt darüber nachdenke ist das nicht wie der stereotypische ruhige, Mauerblümchen Charakter den man erwarten würde. Stattdessen ist das ein abnormal zurückgezogener, als wäre sie ständig extrem vorsichtig was ihre Umgebung angeht, selbst bei den Leuten denen sie am meisten vertraut.






Sie hat vielleicht keine Alpträume (von denen ich weiß) oder irgendeine Art von offensichtlicher physischer Reaktion (die mir auffällt), aber ... ja, ich kann nicht abstreiten dass sie vielleicht versucht unbeteiligt zu den Sachen um sie herum zu bleiben, um zu vermeiden darüber nachzudenken was passiert ist.






Auch wenn sie als eine typische japanische Oberschülerin, sie für die letzten zwei Monate, ohne Warnung, Hibiki versklavt war. In diesen zwei Monaten, in denen sie nicht in der Lage war für sich selbst zu handeln, hatte sie keinen Plan wo sie war oder wie sie hergekommen ist. Ihre Grundlegenden Rechte wurden ihr ohne Warnung genommen, selbst bevor sie die Möglichkeit hatte sich selbst in dieser Situation zu orientieren.






Obwohl sie nicht grausam von ihren Fängern behandelt wurde, glaube ich auch nicht dass gut behandelt wurde.






Es ist nicht ungewöhnlich dass jemand aus so etwas mit PTBS rauskommen würde.






Ich sträube das Haar an meinem Hinterkopf.






Ich von mir selbst verärgert, dass ich nicht mehr Rücksicht auf Hibiki-chans Zustand genommen habe.






„Peetee ...?“






Ragnall neigte seinen Kopf zur Seite.






Ich schüttle mich selbst aus meinen Gedanken.






„Ah... ja, Posttraumatische Belastungsstörung ... das ist im Prinzip eine ... Krankheit, denke ich mal, die entsteht wenn man etwas sehr furchtbares oder lebensbedrohliches durchmacht. Kleinigkeiten können einen diese Sachen wiedererleben lassen und sich daran zu erinnern was passiert ist kann es schwer machen normal zu leben... etwas in der Art?“






„Häääh... Also wissen die Leute in eurem Land, dass es etwas ist das jemandem passieren kann.“






„Ist das hier anders?“






„Wenn jemand nicht aus dem Kopf kriegt was ihm in der Vergangenheit passiert ist, dann ist er zu schwach. So denken die meisten Leute.“






Ich verstehe. ... Hm?






„Ragnall, du denkst nicht so?“






Ragnall sieht, mit einem bitteren Lächeln, etwas runter.






„Hm... Gute Frage. Na ja, man sieht viel wenn man oft an der Frontlinie ist.“






Frontlinie. Selbst wenn Nyl City friedlich war, habe ich vergessen dass die Länder dieser Welt einander ständig bekriegen, entweder öffentlich oder anderweitig. Ragnall... war ein Söldner bevor er ein Abenteurer war, häh?






„Jedenfalls, ich dachte dass es vielleicht eine gute Idee wäre wenn du mit Ms. Hibiki eine Weile allein redest.“






„... Un. Ich verstehe. Es wäre nicht gut sie mit allem alleine klar kommen zu lassen. Aber warum ich alleine?“






„Hä? Weil Mädchen miteinander offener reden können?“






Abgesehen davon dass sie schon weiß dass ich kein richtiges Mädchen bin!






... Maa, von mir aus. Da du es jetzt zur Sprache gebracht hast, wäre es gelogen wenn ich sagen würde dass ich selbst nicht um Hibiki-chan besorgt wäre.






Un. Auch wenn ich keine Training als Therapeut habe, gehen wir es an.






Die Einzige Sache die mich beunruhigt ist,






„Also wie schaffe ich es mit ihr alleine zu sei um darüber zu reden?“






„Äh....“






Hai, genau, ich wusste dass du auch keine Ahnung hättest.






Wie wir uns darüber den Kopf zerbrechen, kommen weiche Schritte tapsend die Halle runter und Hibiki taucht aus Flur auf.






Ich weiß nicht wann sie letzte Nacht schlafen gegangen ist, da sie schon im Bett war als ich es merkte, aber sie sieht noch müde aus.






Mit dem Segen einer bestimmten Deva, sie sie wie ein normales, aber dennoch sehr schönes japanisches Mädchen aus. Obwohl sie in Japan vielleicht nicht exakt so ausgesehen hat, ist das noch immer 'normaler' als ihr als extrem sagenhaft, Koreanischer-Spiel-Charakter modellierter VRMMO Spielavatar.






Dieser Spielavatar ist jetzt ist 'tatsächliches' Aussehen.






So oder so, ihr Aussehen wie sie erst aufgewacht ist, selbst mit ihren modifizierten angehend 'normalen' Aussehen, hat immer noch einen ziemlichen Effekt.






Ragnalls Augenbrauen gehen hoch...






Ah, ich wetter er denkt auch darüber nach, wie es ausgesehen hätte wenn sie nicht verwandelt wäre.






... Nn. Ich stimme zu. Ich sowohl eine Schande und auch eine Erleichterung dass Hibiki gerade verwandelt ist.






Jedenfalls, diese ganzen Gedanken schießen nur für ein paar Sekunden durch unsere Köpfe, bevor wie immer zu unserem Morgen zurückgehen.






„Guten Morgen, Hibiki. Gut geschlafen?“






Sagt Ragnall.






„Un. Ähm... haben wir heute etwas zu tun?“






Fragt Hibiki.






„Scheinbar nicht. Wir haben uns eben gefragt was wir tun sollen, während Orvowel seinen Geschäften nachgeht.“






Antworte ich.






„Dann... kann ich dann hamstern gehen?“






... Hä?






„...Hä?“






Obwohl wir beide die selbe Reaktion haben, spricht Ragnall seine sogar aus.






„Klar, aber brauchst du etwas? Wir sollten genug Vorräte haben.“






Fragte Ragnall.






„Äh-äh. Das meine ich nicht. Ich, ähm, bin an Blumen und Kräutern interessiert ... ähm...“






„Ah, ach das meinst du. Hm... alles klar, Jun wird mit dir gehen!“






„Hä?“






Hibiki ist durch Ragnalls plötzliche Entscheidung erschrocken. Aber, na ja,






„Genau. So lange wir nicht zu weit weggehen, ist es dann akzeptabel Orvowel und Leimon auf sich gestellt zu lassen?“






Frage ich.






„Wir werden nicht für die Zeit bezahlt in der wir Halt machen, also sollte es in Ordnung gehen wenn wir gehen, aber es stimmt auch dass es passieren könnte, also bleibe ich hier.“






„Ich verstehe. Dann ist es entschieden was wir für den Moment machen werden?“






„Sieht danach aus.“






Sieht danach aus dass Ragnall und ich der gleichen Meinung sind.






Aber echt mal, er schiebt das alles auf mich ...






Währenddessen zwinkert Hibiki nur, noch immer benommen davon dass sie gerade erst aufgewacht ist; gar nicht erst davon zu reden von der plötzlichen Wende der Ereignisse.






„Hä? ... Ah... hä?“






◇◇◇






Un. Ich habe keinen Schimmer was diese Pflanzen sind.






Es bringt nicht, es gibt keine Monsterpflanzen auf dieser Seite des Bergs, wie es sie in Labyrinthen gibt. Auch nicht viele magische...






...Ah. Ich schwöre dass es nicht weil ich so was denke wie dass es eine Welt mit Magie ist, also sollte alles mit Magie zu tun haben, okay? Es ist mehr, alles im Nyl Labyrinth hat mit Magie zu tun und das war alles was ich in den über zwei Monaten gelernt habe, die ich in dieser Welt war.






Natürlich muss es normale Pflanzen und Tiere geben, entfernt von die überwältigend magischen Umgebungen.






Es ist nur, obwohl ich 'normal' sage, ist es nicht so dass ich schon viel über Pflanzen in Japan wusste, also bin ich ziemlich nutzlos wenn es um Kräuter geht. Alles was ich tun kann ist um Hibiki herumzulungern.






Ich meine, dass ich irgendwie... darüber reden soll wie sie sich fühlt und so, aber man will das ja nicht einfach so aus dem Nichts machen, stimmt´s?






Hm... Wie soll ich das anstellen?






„Also... Hibiki-ch – Hibiki, du hast was für, äh ... Blumengestecke oder Gärtnerei oder so damals in Japan übrig?“






Ich lasse das Thema LANGSAM angehen, okay?






Hibiki zögert etwas bevor sie mich irgendwie aus dem Augenwinkel ansieht.






„Nein... schon eher ... irgendwie wie ... ähm... so was wie Aromatherapie und hausgemachte Kräuterheilmittel, gewissermaßen?“






Was. Sie ist super ausweichend, aber ist da irgendwas seltsames daran an Pflanzen interessiert zu sein?






Man muss es mir angesehen haben, da Hibiki ihren Blick abwendet und sagt,






„Ich habe ... in dem Okkultklub Herbologiemagie studiert...“






... Da ist irgendwie etwas Unerwartetes rausgekommen.






Hä? Äh, ähm... hä!?






„I-Ist das so... na ja, viel Glück.“






Ich bin so überrascht, dass ich etwas ziemlich dämliches sage.






Nein, also, für gewöhnlich tun Mädchen, nein, Leute generell, Kräuter und so´n Zeug studieren weil sie umweltbewusst sein wollen oder sie Gärtnerei mögen oder was auch immer. Ich war nicht im Geringsten darauf vorbereitet 'für den Okkultklub' als Grund zu hören.






Also was, so was wie verschiedenes Zeug in einem großen Topf zusammenmischen und etwas aufsagen oder so?






Irgendwas sagt mir dass dieses Bild nicht im Geringsten stimmt.






Hibiki dreht sich zurück um die Pflanzen die sie gesammelt hat zu dokumentieren und ich gehen dahin zurück sie still zu beobachten.






Das war unerwartet.






Also Hibiki war im Okkultklub in ihrer Schule. Das ändert so irgendwie komplett meinen Eindruck von ihr.






Hibikis Handlungen sind so dezent, dass ich dachte dass sie eine mehr gut erzogen Dame ist, aber es scheint dass ich mir mein eigenes Bild von ihr zurechtgemacht habe.






Um ehrlich zu sein, ist es etwas schwer herauszufühlen wie sie so ist.






Äh...






„Also so was wie ...Tränke und Zeugs?“






Ah, ich habe es dennoch gesagt.






„Ähm, na ja, etwas in der Art... Aber letzten Endes haben wir nur Sachen wie Parfums und Aromatherapie gemacht. Ich will irgendwie mehr dort hinein investieren. Und in dieser Welt gibt es vielleicht sogar magische Effekte“






Oya? Hibiki scheint bei diesem Thema gesprächiger zu sein.






„Häh. Das ist cool. Du wirst das bestimmt schaffen. Warum hast du plötzlich daran gedacht heute rauszukommen um nach Pflanzen zu suchen?“






Hibiki zögerte für einen Momente bevor sie sprach.






„Ich habe mich letzte Nacht ... entschieden. Dir zuzusehen wie du schmiedest Jun-kun, dachte ich, 'Ah, wie cool (kakkoi)... Ich will auch so sein.'“






Hä...






„W-Wie was? Mir kommt es vor dass ich nur eine uncoole Seite gezeigt habe, als ich von Kunden ausgenutzt wurde und es dann übereilt fertig zu bekommen.“






„Äh-äh. Auch wenn diese Seite vielleicht uncool war, war dir dabei zuzusehen, wie du nur auf das was vor dir war konzentriert warst und mit aller Macht versucht hast das zu machen was deinen Erwartungen entspricht... das war wirklich cool.“






... Sie streitet also nicht ab dass ich etwas uncool war. Geschäfte liegen mir überhaupt nicht!






Während ich mich deswegen quäle, fährt Hibiki fort.






„Irgendwie, hat es mich dazu gebracht mich selber auch in etwas zu stürzen das mich interessiert.“






Ein fröhliches Lächeln kam über Hibikis Gesicht.






Irgendwie kam sie mir etwas schadenfroh vor und ein starker Drang nicht ausgestochen zu werden war in ihr Lächeln vermischt.






Und irgendwie, hatte ich das Gefühl, als hätte ich gesehen wie ein wenig von Hibikis wahrem Selbst erschienen ist.

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