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Kapitel 86
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Nein Sir, Unsere Garantie Deckt kein Nuklearbombardement vom All ab, Was ein Berechtigter Grund zu sein scheint Weswegen Ihr Haufen an Kleinteilen Aufgehört hat zu Funktionieren.

A A A

Auf einer gut bereisten Straße durch die Berge, liegt, mitten auf dem bergigen Weg neben einem großen Planwagen und einem kleinen Karren, ein einsamer Kadaver eines Finsterwolfes.




Das ist eine Szene in der ein Monster ein paar Reisende angreift und die Eskorte sie beseitigt.




Ein Tatort mit einem toten Körper der mitten auf der Straße liegt.




Un... was sollen wir deswegen tun?




„Ein Finsterwolf wird sich in den Bergen nicht gut verkaufen. Das nächstgelegene Dorf ist noch über 2 Wochen entfernt. Selbst mit einem magischen Tasche werden das Fleisch und die Organe verderben.“




Das sagend reibt sich Orvowel seinen Schnauzer.




Das ist kein Problem wenn man Inventar hat, aber ...




Ich bin kein Gerber noch ein Lederarbeiter oder ein Fellarbeiter und wir haben in meinem Inventar mehr vorbereitetes Fleisch verstaut als wir für die Reise brauchen, also un, der Wolf wird nicht gebraucht.




„Dann würde ich sagen dass wir der Natur ihren Lauf lassen. Aber es ist keine gute es einfach so liegen zu lassen, richtig? Da Monster und wilde Tiere hingezogen werden.“




Sagte ich zu Orvowel, wie ich die Klinge meines Nodachi vom Blut und Knorpeln sauber wische.




„In solchen Zeiten macht man ... das!“




Damit hob Ragnall den Kadaver des Wolfs hoch und warf ihn.




Ooo ... da geht er hin – nicht!




„Oooi! Was wenn du jemanden damit triffst!?“




Gerade als ich das schreie –




Clonk!




GWOOOOOOAR!




„Ah.“




Ragnall schützte mit seiner Hand seine Augen vor der Sonne, als er in die Richtung guckte in die er den Kadaver hat fliegen lassen.




Ein riesiger Bär mit rotem Fell stand zwischen Felsen auf und walzte auf uns zu.




„Oho? Das ist ein Roter Grizzly! Die sind gutes Futter!“




Ragnall leckte seine Lippen und bewegte sich um sein Schwert loszumachen – als ganz plötzlich  der Rote Grizzly an einem weiter hervorstehenden Felsen vorbei geht, knurrt er und brach, durch seinen vorherigen Schwung nach vorne schlitternd, zusammen.




Hibiki-chan – ah, nein, Hibiki, wie sie genannt werden wollte, trat aus den Schatten hervor wie sie Blut von einem ihrer langen Dolche abschüttelte.




„Soll ich ihn da lassen?“




Sagte sie, mit leicht gehobener Stimme.




„Nein nein, na komm, bring ihn rüber.“




Als sie kam um sich bei uns zu versammeln, griff Hibiki den Roten Grizzly am Kragen, hob ihn hoch und trug ihn rüber, auch wenn durch seine Größe die Hälfte am Boden schliff.




So oder so, Hibiki hat keine Probleme mit dem Gewicht von diesem riesigen Ding.




„Hooo... Ihr Leute seid noch immer erstaunlich. Warum nochmal habt ihr drei euch entschieden MEINE Eskorte zu sein?“




Orvowel kratzte sich seinen Hinterkopf als er sanft das scheue Zugpferd, das an seinen Wagen gefestigt war, beruhigte.




In dieser Welt der Magie und Zauberei, sind wir drei –  ich, Hibiki und Ragnall – Helden-ähnliche Cheat Existenzen die Drachen besiegen können.




Obwohl Hibiki und ich Japaner sind die in diese Welt transportiert wurden während wir VRMMOs gespielt haben, zusammen mit einer Gruppe von anderen Leuten, also HABEN wir technisch gecheatet.




Ragnall, auf der anderen Seite, ist ein einheimischer dieser Welt. Er ist ein normaler Cheat.




Der Grund dass wir drei einen langen, aber wenig bezahlten Begleitauftrag angenommen haben ist weil ... maa, die ganzen verschiedenen Kleinstädten zu bereisen bevor wir unser Ziel erreichen ist malerisch.




Hai, das ist der Grund.




Obwohl Ragnall darauf bestand dass wir einen Auftrag annehmen damit wir keine Zeit verschwenden, wollte selbst er sich entspannt umsehen, da es das erste Mal seit einer langen Zeit ist dass er das Gefühl hatte dass er das könnte.




Und Orvowel ist ein alter Kamerad eines alten Zwergen dem ich was schulde, also spielt das auch nicht ´ne Rolle.




Wir haben vor nur zwei Tagen Nyl City verlassen, aber das ist das erste Mal dass wir von Monstern angegriffen wurden. Nur dem Monsterwolf und Monsterbär.




Und technisch haben wir den Bären zuerst angegriffen.




Offenbar passieren zufällige Begegnungen im realen Leben nicht so leicht. Nur zwei Monster und wir haben nicht mal irgendwelche normalen Tiere gesichtet.




Es scheint dass sie doch dazu neigen Ort zu meiden in den für gewöhnlich Menschen sind.




Nachdem Hibiki Roten Grizzly rüberbrachte, schlitzt Ragnall dem Bären die Kehle auf und ein klebriger, überwältigender Geruch von Blut füllt die Luft.




Ich stehe etwas entfernt als er ausblutet.




Un. Ich kann den Geruch oder Anblick von viel Blut noch immer nicht ertragen.




Selbst wenn ich kein Problem mit dem Ausnehmen von Monstern habe, muss ich warten bis sie ausgeblutet sind.




Obwohl, es sieht danach aus dass wir ihn später komplett zerlegen werden.




Allein den Bären auszubluten lässt uns in unserem Zeitplan hinterher hinken, deshalb müssen wir uns beeilen um es zu dem Ort zu schaffen an dem Orvowel Halt machen will.




Ragnall verstaute den Roten Grizzly in seiner magischen Tasche.




Verglichen zu Inventar, was Hibiki und ich haben, kann die magische Tasche nur ... höchstens etwa zwei Rote Grizzlys aufnehmen und sie hält nicht die Zeit von den Objekten an die in ihr sind.




Da das so ist, sollten wir Sachen Sachen auf jeden Fall in entweder Hibikis oder meinem Inventar lagern, aber ... nicht nur Ragnall, selbst der alte Harulf sagten das wir unsere lächerliche Lagerfertigkeit vor Orvowel geheim halten.




Selbst seine Freunde sagte dass wir es ihn nicht wissen lassen sollen ... Orvowel muss ein wirklich eindrucksvoller Händler sein.




Sobald Ragnall den Bären eingesteckt hatte, machten wir uns weiter auf unserem Weh bis zum nächsten Kontrollpunkt.




Die Sonne war gerade dabei unterzugehen, als wir einer mittelmäßig großen Hütte, die in Felsen im Berg eingebettet war, ankamen.




Orvowel stieg von seinem Wagen und streckte sich als er sagte,




„Leimon, bring den Karren um die Ecke, machst du das?“




„Wird gemacht, Orvowel, Sir.“




Orvowels junger, drahtiger Assistent, ein gebräuntes Kind, sprang von ihrem Wagen nach Orvowel runter und nahm die Zügel, womit er die Pferde um das Gebäude führte.




Ragnall hüpfte runter von unserem kleinen überdachten Karren hinter dem Wagen, worauf er unser Pferd vorsichtig streichelte.




„Hibiki, kannst du das Pferd und den Karren um das Haus herum bringen? Folge Leimon und lass dir von ihm helfen damit die Pferde sich wie zu Hause fühlen. Jun, hilf mir diesen Bären zu zerlegen.“




„Aiyo.“




Ich hüpfe von unserem Karren und ziehe ein langes Messer zum Ausweiden heraus.




Auf der Klinge ist ein einfacher Kreis mit einer Blume darin – ein japanisches Sakuraemblem.




Das ist meine Markierung die die Klingen ziert, die ich bisher gemacht habe.




Auch wenn es anfangs peinlich war, habe ich mich daran gewöhnt jede Klinge mit meiner Markierung zu versehen, damit ist eine selbstverständliche Gewohnheit geworden.




Mein inneres Selbst weint allerdings von dem Chuunibyou wenn ich darüber nachdenke ...




Denk nicht darüber nach!




„Ah, ist es in Ordnung ihn so nahe beim Haus zu zerlegen?“




Frage ich Ragnall wie ich ihm zu einer Lichtung folge.




Es ist zwar ein richtiges Haus, aber wir sind noch immer mitten in der Wildnis. Werden da nicht Tiere und Monster kommen und nach Futter suchen, wenn wir ihn gleich hier zerlegen? Das war die Sorge wenn wir hier lagern, also ...




„Ja, das passt schon. Jedenfalls solange wir alles wegschaffen.“




Ragnall weist auf den Wassertrog hin.




Ich denke das macht den Unterschied...




Mit schnellen Handgriffen, schlitze den Bauch auf und dann übernimmt Ragnall, er häutet ihn von meinem Schnitt aus.




Nachdem er sich weit genug vorgearbeitet hat, fange ich an die Organe rauszuholem.




... Ernsthaft. Es bringt mich vielleicht zum Würgen, aber damit komme ich klar, aber das Ausbluten nicht?




Ich werde nicht versuchen anzufangen meine Neurosen zu erklären.




Jedenfalls, keine fünfzehn Minuten später war der Bär komplett aufgeschnitten.




„Den Rest vom Skelett brauchen wir wahrscheinlich nicht ... auch wenn sie einige Leute einkochen. Ich frage nach ob Verwalter die Innereien haben will, also nimm dir auch mit.“




In Gore und Knorpeln bedeckt, sortieren Ragnall und ich das Fleisch, Fleisch mit Knochen, Fell und Innereien, bevor Ragnall die Teile die wir nicht wollen zu Seite den Berg runter wirft.




Ich fange an ein Motiv darin zu spüren wie er mit ungewolltem Teilen umgeht...




Jedenfalls haben wir hinter uns selbst hergeräumt und sind dann auf in das Haus gegangen.




„Ooh, ihr beide, ich habe gehört ihr habt was schmackhaftes für den Topf! Kommt rein, kommt rein.“




Ein großer rundlicher Bär  – ah, nein, ein großer rundlicher Mann mit vollen, flauschigem Bart und Haar das ganz aufgebauscht ist, begrüßt uns drinnen.




Er ist so GROß!




Ich bin für einen Moment von seinem Aussehen verblüfft, bevor ich mich weiter in das Haus bewege.




„Ah... der Pelz ... ich hätte nischt dajechen ihn euch abzukaufen. Da er unbehandelt ist, wie wäre es mit 10.000 Ecrue?“




Der große Mann grinst als er das (etwas blutige) Fell entdeckt das ist halte und macht ein Angebot.




Ragnall schnaubt.




„Bei der Größe? 17.500.“




„12.000.“




„15.500.“




„13.000.“




„15.050.“




„Gwahaha, du bist ein zäher Brocken, nicht? 14.500. Ist das Fell nich' janz mit Blut versaut?“




„...14.750.“




„Dann haben wir ein Geschäft!“




Der Bärenmann streckt seine große Hand, mit einem großen Grinsen, aus und Ragnall schlägt widerwillig auf ihr ein.




Un... ich kenne den Marktpreis nicht, aber ich denke ich könnte ohne Weiteres in der Stadt 20.000 machen... na ja, wir sind nicht in der Stadt und wollen es nicht herumtragen, also spiegelt sich der Preis wohl darin wieder.




„Oi, Usori, Jimisi! Bring 'se zum Trockengestell! Ich mach´ Abendessen mit dem Fleisch; ihrhabt doch nichts dagegen?“




Die Augen des großen Mann blinzeln als er zu Ragnall sieht.




Ragnall winkt mit seiner Hand.




„Solange wir nicht bezahlen.“




„Gwahaha! Ein echter Söldner! De bist de Weiße Teufel, nich´?“




Ragnall lächelt nur bitter und zuckt mit den Achseln.




Oya? Den Namen habe ich noch nicht gehört. Ragnalls früheren Söldnerfreunde haben ihn nur weißes Monster genannt.




Und alle anderen haben ihn nur Raffzahn genannt.




Ich weiß nicht wirklich welcher besser ist...




„Du un' dat Mädel geht euch mal waschen. Ihr könnt ein gutes Essen erwarten!“




Der Bärenmann hob seine Faust und spannte seine Muskeln an.




Auch wenn ich nicht weiß was das mit kochen zu tun hat ... maa, ich erwarte etwas leckere, da Ragnall und Orvowel nicht aufhören konnten den guten Geschmack von Roten Grizzly Fleisch zu loben.




Die eine Sache für die enorm dankbar bin ist, dass die Essenstechniken in dieser anderen Welt nicht ein Stück hinterherhinken.




Es ist vielleicht eine Welt der Magie und Schwerter, aber diese Welt ist an vielen Stellen überraschend modern.




Ich machte mich auf dem Weg zum Badezimmer, ganz hinten, auf das der Bärenmann zeigt.




Orvowel sagte uns dass dies ein Ausspann1 sei, also habe ich nur ein großes Stall-ähnliches Gebäude erwartet, aber es überraschend wie ein Wirtshaus. Es gibt sogar getrennte Bäder für Mädchen und Kerle.




Bäh... Hemd und Hosen voller geronnen Gore...




Ich ziehe schnell mein Oberteil aus, das es völlig mit Blut eingesaut ist.




Obwohl ich das Ausweiden gelernt habe, bin ich noch richtig ungeschickt und mir wird ganz schlecht dabei.




Selbst jetzt bin ich etwas ... guh.




Jedenfalls, darum hat Ragnall die meiste der schwierigen Arbeit gemacht.




Gerade als ich dabei bin anzufangen meine Hosen auszuziehen, ganz plötzlich...




„...“




„...“




„...A-ah, J-Jun...“




Steht da Hibiki.




Ihr Haut war vom Bad gerötet und obwohl sie sich mit einem Handtuch umwickelt hat, sind ihre Brüste groß genug dass... uooo-! Schlecht!




Ich sehe schnell weg.




„M-Mein Fehler, entschuldige, also, hahaha, ah, das ist, ah, ähm, das ist also ein Gruppenbad, häh!?“




Ah, meine Stimme überschlug sich und ich bin eigenartig angespannt, häh?




Ha!? Gib mir ´ne Sekunde, jetzt ohne Oberteil zu sein ist ein Problem, oder!?




ARGH! Warum kommt es immer in unangenehmen Situationen, dass ich plötzlich keinen Schimmer hab wie ich reagieren soll!?




Habe ich einfach nicht genug Erfahrung als Mädchen?




Was soll ich dagegen machen! Ich war in der anderen Welt  schließlich ein japanischen männlicher Oberschüler !




Eine dämlicher Einmann Boke-Tsukkomi Comedyakt in meinem Kopf verursacht mir selbst in meinem Kopf eine kalte Stimmung.




Eine unbequeme Stille legt sich über die Umkleide.




Hibiki neigt ihren Kopf zur Seite.




„... Sollte das nicht etwas sein an das du dich gewöhnen solltest...?“




... HAAAA!?




Nein, warte, haaaa!?




Von allen Leute, sagt HIBIKI das!?




„Ähm, ich war ein Kerl, weit du!?“




„Aber jetzt bist du ein Mädchen? Und... es scheint in dieser Welt mehr Gruppenbäder zu geben als Einzelbäder...“




„Neinneinnein, warte. Dennoch –„




„... Das sieht nach einer komplizierten Situation aus.“




„Das ist nicht das Problem. Hibiki. Ich war daran gewöhnt ein Kerl zu sein. Willst du dass ich mit dir bade?“




Ich blicke über meine Schulter.




Sie neigt ihren Kopf zur Seite. Sie denkt darüber nach. Sie wird rot.




„N-N-Nein! Es ist nicht so dass es mir nichts macht dass Kerle mich sehen! Ich bin nur – äh, ähm... Ich bin nur daran gewöhnt dass du ein Mädchen bist?“




„Das gilt nur für dich!“




Ahh... Ich bin am Ende.




„Je-Jedenfalls nehme ich jetzt ein Bad...“




„U-un.“




Gott sei dank sind hier keine anderen Frauen im Badebereich des Ausspanns. Ich verschiebe das Problem mit öffentlichen Bädern erst mal...




◇◇




Ein herzhafter Geruch kommt aus dem großen, offenen Raum in dem Ausspanngebäude.




Der Raum nimmt den größten Teil des Gebäudes ein und Ragnall, Hibiki, Orvowel und Leimon saßen und faulenzten herum.




Da ist auch eine 6 Mann Gruppe von Leuten, die in in ihrer Nähe sitzen, die wie Abenteurer aussehen.




Nur unsere beiden Gruppen sind hier an dem Ausspann, häh?




Der Raum sieht irgendwie wie eine nordische Met-Halle aus und sie scheint das Wohnzimmer, Esszimmer und Küche auf einmal zu sein.




Der Bären-ähnliche Mann röstet das Bärenfleisch auf einem Spieß über dem Hauptfeuer und hinter ihm, auf einer Feuerstelle, kocht ein großer Topf mit etwas über diesem Feuer. An den Seiten der Feuerstelle sind zwei Öfen und vier Töpfe in Betrieb.




Selbst so hoch in den Bergen, mit der nächtlichen Kälte einsetzend, ist die Temperatur in diesem Raum warm und gemütlich.




„Worüber redet ihr alle?“




Frage ich als ich mich hinsetze. Gleich neben Ragnall. Gegenüber von Hibiki.




Nach dem Umkleidenvorfall, ist es noch peinlich für mich...




„Die Sachen die Numinor, das ist der Chef des Ausspanns, von uns kaufen wollte, ist alles. Dazu noch die üblichen Sachen die er auffüllen muss wie Lauge und Salz und so was, er suchte nach einem besseren Küchenmesser...“




Orvowels Augen funkelten als er mich ansah.




„... Und? Du hast Messer, stimmt´s? Also ist das kein Problem.“




Oder besser, sieh mich deswegen nicht an, Orvowel-san!




„Hohoho, das stimmt zwar, jedoch glaube ich nicht dass sie sich mit deinen Klingen messen können.“




Achyaa... das war es also wirklich.




Obwohl Orvowel ein runder, fröhlicher Zwerg mit einem ansehnlichen Schnauzer ist, kann ich ihn mir irgendwie vorstellen wie er seine Hände wegen „geschenktem Gold“ die Hände reibt.




Ich vermute alle Händler brauchen diese Art von Fixierung auf Geld, aber lass mich da raus!




Seit ich in diese Welt gekommen bin war es bekannt dass ich einen verdrehten Sinn für Geld habe und ich bin nicht sehr wild darauf dass die halsabschneiderischen Händler die ich getroffen habe mich bei den Preisen bescheißen.




Keinen Mittelmann, bitte! Ich habe genug davon herauszufinden wie ich meine Klingen verkaufen soll.




Ragnall schreitet schnell ein.




„Vergiss es, vergiss es, Orvowel. Du hast nicht das nötige Kleingeld um die Waffen von dem Mädchen zu handeln – oder eine Land für ein Jahr zu finanzieren.“




... Hä. Ich BIN besser darin geworden vernünftige Schwerter zu schmieden, weißt du...




Aber es scheint dass meine vorzeitigen Verfehlungen darin irre, legendäre-artige magische Waffen zu machen, wird von jetzt an noch weiter erwähnt werden.




Ah, nur damit ihr es wisst, ich war kein genialer Schwertschmied oder so in Japan. Ich war nur ein Schwertotaku, aber irgendwie schienen sich meine Cheat-artigen magischen Fähigkeiten von meiner Schwertobsession zu nähren und ... eine Menge Sachen sind passiert. Jedenfalls, werde ich jetzt aus irgendeinem Grund als Meister Klingenschmied angesehen...




Während ich schmolle, geht das Gespräch ohne mich weiter.




„Hohoho! Ich habe gehört dass sie ziemlich großzügig ist wenn sie in der Laune dazu ist, darum konnte ich nicht anders. Aber ernsthaft, qualitativ so hochwertige Waren zu bekommen wäre schlecht für uns in der Zukunft.“




Orvowel leichte fröhlich.




Nn? Was hat er gemeint? Wenn er meine Schwerter verkaufen würde, wären sie doch nur weitere Gegenstände mit denen er Profit macht, stimmt´s?




Auch wenn ich nicht vor habe ihn mit welchen zu versorgen.




„Da ich Klingen von solche Qualität nicht jedes Mal liefern kann, könnte mein Ansehen sinken. Diebe könnten auch anfangen es auch mich abzusehen, musst du wissen.“




Orvowel zwinkerte mir zu.




„Solche Sachen ... wären am ehesten ... nur kurzzeitig?“




Sagte Hibiki zögerlich.




„Un, das stimmt, aber letzten Endes ist für Händler wie uns, die so lange Strecken nehmen und zu so abgelegenen Kleinstädten gehen, die Art von Ärger den wie am ehesten vermeiden sollten, ne?“




„Ich verstehe...“




„Schließlich verkaufst du Manager-san ein Messer aus deinem Bestand, stimmt´s Orvowel? Nur damit zu es weißt, wenn ich etwas schmiede, dann habe ich kein Interesse daran dass sie jemand für mich verkauft.“




Abgesehen davon wenn ich sie an ein Waffengeschäft verkaufe, denke ich mal. Aber ich will auf keinen Fall dass jemand anderes für mich den Preis verhandelt. Ich meine, der Preis wir hochgehen wenn ich das jemand machen lassen, richtig? Das ist es nicht wirklich wert... selbst wenn man sagt dass, zu den Preisen zu denen meine Schwerter sich verkaufen, die zusätzlichen Kosten für einen Mittelsmann zu vernachlässigen wären... un. Mir gefällt das nicht.




Vielleicht haben sie damit recht, wenn sie sagen dass ich nicht dazu zu gebrauchen bin wenn es um das Verkaufen von Sachen geht...




„Entschuldige, die haben gesagt dass du ein Schmied bist?“




Von der Seite unterbricht die andere Gruppe Abenteurer unser Gespräch.




Uh... dabei bin ich jetzt ein Abenteurer der auf einer Begleitmission ist ... nun, das ist das echte Leben, also muss ich nicht Klassen wechseln oder so.




„Das das stimmt.“




Der der fragt ist ein junger Mann, er sieht mager und unbeholfen aus. Ich frage mich ober jünger als ich ist oder ob er nur von Natur aus so schlank ist.




Dieser junge Mann würgt ein Seufzen hervor und sagt,




„So eine Erleichterung! Hey, mein Schwert ist kaputt, also könntest du es wieder ganz machen?“




Äääääh...




Nun, ich denke dass das die Arbeit eines Schmieds ist, aber ...




Ich ignoriere Ragnall der etwas davon murmelt einen Drachen zu heraufzubeschwören um einen Schleim zu töten.




„Ich bin nicht sicher was ich tun kann, aber –„




„Also, hier, schau mal.“




Bevor ich versuchen konnte subtil abzulehnen, hält er seine Scheide hoch und schüttet sein Schwert auf den Tisch vor mich.




SCHÜTTETE. Sein SCHWERT aus.




Das Schwert ist in so vielen Stücken dass es etwas schwer ist zu zählen wie viele es genau sind. Es scheint zerschmetter t zu sein als es etwas ziemlich hartes getroffen hat. Aber selbst dann...




„Nur um zu fragen, aber habt ihr Typen Eistrolle gejagt?“




„Hä? Wow! Woher wusstest du das!?“




Weil nur so etwas ein Stahlschwert kalt genug freieren würde dass in millionen Teile zersplittern könnte.




Ah, ich denke gegen einen Eisdrake zu kämpfen würde das auch erreichen.




Es ist ziemlich schwer zu sagen ob das Schwert zerbrochen ist, weil es ohne großes handwerkliches Können hergestellt wurde oder weil die magische Schwertkampfkunst dieses Mannes schlecht ist.




In dieser Welt ist es ganz selbstverständlich magische Energie durch seine Waffe zu leiten und würde anständig gemachte Waffen mehr oder weniger schützen. Es gibt sogar Zauber um die eigene Waffe gegen Gewalteinwirkungen zu härten oder sie kurzzeitig im Kampf zu schärfen...




Aber weil dieses ... „Schwert“ in so einem Zustand ist, kann ich nicht erkennen ob es schlecht gemacht wurde, so dass Magie nicht effizient genutzt werden kann. Eigentlich kann ich nicht mal wirklich sagen was für ein Schwert das ist.




Was mich die Frage stellen lässt...




„Was... willst du genau dass ich damit mache?“




„Nun, weißt schon, du kannst es doch reparieren, oder? Irgendwie die Teile wieder zusammenkriegen?“




„... Nur um sicher zu gehen, du willst ein Schwert um … Sachen damit zu schneiden, richtig?“




Ich meine... ja. Ich KÖNNTE einen Eisenstreifen darum machen und es miteinander verschweißen, aber ich denke nicht dass man das noch ein Schwert nennen kann. Es wäre nur nur Ding zum knüppeln.




„Nun, ja.“




Ooooh Junge, er meint es völlig ernst.




„An diesem Punkt ist es nicht mal mehr ein Schwert. Ich sag dir, es ist besser wenn du dir ein neues Schwert holst.“




Danke dir, mager aussehende Abenteurerin-san. Es fiel mir schwer selber damit rauszurücken und es offen zu sagen.




„Häääää!? Was soll ich dann machen? Wir sind noch zwei Tag von Nyl City weg!“




„Und ich will nicht zur Stadt zurückgehen, bevor wir unseren Auftrag erledigt haben, nur weil du gleich am Anfang ein billiges Schwert gekauft hast. Lass sie es zusammensetzen und dann hast du wenigstens eine schöne Waffe um ein wenig zu prügeln.“




Sagte der übellaunigere, muskulösere Abenteurer, betonten Blick.




Achyaaa... scheint als steckten sie etwas in der Klemme.




Ich sehe mit die Scherben an.




„Ich würde mal sagen dass ich es schmelzen und neu schmieden könnte ... der Stahl ist ... ganz ordentlich, würde ich sagen. Aber nur damit du es weißt... es wäre ziemlich teuer. 25000 Ecrue.“




„Hääää!? Ich könnte für den Preis ein neues kaufen! Ich stelle die Materialien, weißt du?“




Beschwert sich der Jüngere.




Ich unterdrücke den Drang es billiger zu machen. Ich meine, dir ist klar dass ich im Grund ein neues Schwert mache? Ich muss sogar den Stahl neu schmelzen!




Ich kann nichts anderes sagen außer, „Entschuldige, so isses nun mal.“




Das mager aussehende Mädchen kräuselt ihre Augenbrauen.




„Nutzt du uns nicht bloß aus, da wie keine andere Möglichkeit haben es reparieren zu lassen, wenn wir weiterreisen wollen?“




Ugh. Das ist ...




Ich weiß nicht wie ich antworten soll. 25.000 Ecrue ist eigentlich zu billig, laut den Preisrichtlinien die Helward-san, meinem Schmiedelehrer in Nyl City, mir ausgelegt hat.




Obwohl der Mann dem das Schwert gehört und das mager aussehende Mädchen aufgebracht sind, sagen die Anderen ihrer Gruppe Sachen wie, „Geschieht ihm recht dass er am Anfang geizig war.“




Ich bin nicht sicher was ich machen soll...




Ich will etwas in der Richtung sagen wie, „Na dann werd ich´s nicht machen. Ich brauche das Geld nicht.“, aber etwas sagtz mir dass das alles nur schlimmer machen würde...




„Hibiki. Zeig ihnen deinen Dolch.“




Sagte Ragnall ganz plötzlich.




Hibikis üblichen Zwillingsdolche sind aus Mithril und Galvorn gemacht, aber sie hat einen etwas längeren Dolch an ihrer Seite. Den spricht Ragnall an.




Die zierliche, eisblaue Klinge fing an eine leicht kalte Aura abzugeben, als Hibiki sie aus der Scheide glitt.




Das ist eine der Klingen die selbst von normalen, untrainierten Personen als beinahe legendär erkannt werden kann.




Da die Materialien um sie zu machen Teil einer Eisdrakeflosse waren...




Die Augen der Abenteurer werden vor Unglauben groß, als sie den Dolch den Hibiki auf den Tisch gelegt hat anstarren. Selbst die die hinten saßen und sich aus dem Gespräch raushielten, lehnten sich etwas nach vorne, mit ihren Augen auf den Dolch genietet.




Was den jungen Mann und das Mädchen angeht ... sie sind von ihm zu sehr eingeschüchtert um ihn überhaupt anzufassen, häh?




Ragnall kichert und sagt,




„Ist euch klar dass sie den gemacht hat? 25.000 Ecrue ist für euch ein großes Rabatt. Jedenfalls, wenn ihr nicht wollt, Orvowel hat einige billigere Schwerter im Angebot... er handelt mit allerlei Dingen, wisst ihr.“




Gleich nachdem Ragnall das sagte,lehnte sich Orvowel schnell nach vorne.




„Und nicht nur Schwerter. Reiseausrüstung, Wartungssätze, konserviertes Essen zum Reisen... Wenn ihr irgendetwas braucht könnt ihr euch gerne umsehen!“




Ich bin immer wieder vom Geist der Händler erstaunt.




Infos


1. Ausspann. Ist ein Wirst- oder Gasthaus das früher auf Handelsstraßen lag. Schaut auf Wikipedia nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Ausspann





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