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Kapitel 6
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Denke nach bevor zu handelst ... außer du hast keine Zeit. Dann denk einfach nicht.

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Dank des Echos durch die Klippen, hat unser Krawall auf dem Scharfschützen-Hochsitz ein paar der Banditen erreicht. Zwei davon haben sich abgespalten, um mich bei meinem Abstieg vom Bergpass abzufangen. Zumindest sind damit zwei Männer weg von der Belagerung der Wagen.




Ich sage zwar, dass ich den Bergpass „hinabsteige“, aber in Wirklichkeit falle ich viel mehr.


Klar versuche ich, von Punkt zu Punkt zu hüpfen. Insbesondere bei diesem Teil der Klippe liegt das Problem aber am vertikalen Schwung. Dieser bringt mich schneller nach unten, als ich stabile Landeorte finden kann und so falle ich weiter, als es mir lieb ist.




Hier ist auch jede Menge Schiefer, also muss ich bei einigen Landeorten aufpassen, damit ich mir den Knöchel nicht verdrehe.




Das ist furchterregend! Ich schlage mir so echt noch den Schädel auf, wenn ich auch nur eine Sekunde lang nicht aufpasse. Und dann ist da noch das Problem, dass dort unten zwei Männer mit Schwertern auf mich warten.




Oooph! Ich habe es geschafft, so etwas wie einen Absatz zu finden, auf dem ich gelandet bin und meine Knie knicken von der Wucht fast ein. Ich erhole mich gerade genug davon, um meinen Bewegungsablauf fortzuführen und einen eindrucksvollen Satz zu machen.




Ich springe zu den wartenden Männern, während ich zwei Bolzen aus meinem Inventar ziehe.


Es ist praktisch, dass ich genau das rausholen kann, was ich will und der Anblick, wie sich die Bolzen materialisieren, ist eindrucksvoll.




Einer zum Parieren und ein anderer zum Zustoßen. Ich versenke die Spitze des Bolzens aus meiner rechten Hand in der Schulter eines der Banditen, während ich seinen weiten Hieb ablenke. Das gibt mir genug Schwung, um mich mit einem Salto über ihn zu katapultieren. Die Richtung der Flugbahn reißt den Bolzen in seiner Schulter in einem ungünstigen Winkel heraus. Überall ist Blut.




Ich habe mich zwar auf eine blutige Szene vorbereitet, aber darauf war ich nicht gefasst.


Mein Magen verdreht sich, meine Hand mit dem blutigen Bolzen wird taub und die Handfläche glitschig vom Schweiß.




Ignoriere es. Mach weiter, das muss getan werden. Dafür ist keine Zeit.




Ich sage innerlich diese Gedanken wie ein Mantra auf, um meinen Widerwillen, für das, was ich gleich tun werde, zu unterdrücken.








Da mein Griff am rechten Bolzen schon nachgelassen hat, werfe ich diesen weg und greife den linken mit beiden Händen. Jetzt benutze ich ihn weniger als Speer, sondern eher als Langstock. Zu schade, dass die Balance zu unausgeglichen ist, um ihn wie ein Bambusschwert zu benutzen. Meine Fähigkeiten des Stabkampfes sind nämlich leider auf einem Level des einfachen Kopierens von Techniken aus Kampfkunstfilmen. Wenigstens habe ich an meinen Chuunibyou-Tagen heimlich alle Arten von protzigen Kampfkünsten geübt. „Heimlich“ deswegen, weil es zu peinlich gewesen wäre, andere davon wissen zu lassen.




Nicht, dass es Masaki davon abgehalten hatte, mich bei meinem „geheimen Training“ zu erwischen und mich endlos damit aufzuziehen.




Der zweite Bandit ist schnell entwaffnet und der Stumpf des Bolzens trifft ihn in die Magengrube. Ich lasse ihn dort atemlos liegen; es ist besser, die Nachhut schnellstmöglich auszuschalten.




Von der Katastrophe bei den Wagen wurden viele der Wachen durch Schrapnelle verletzt und die Pferde sind unruhig geworden. Sie sind jetzt gerade noch in der Lage, die Banditen abzuwehren. Zusammen mit dem Bogenschützen und dem Hexer der Banditen, die das Durcheinander noch schlimmer machen, ist das die Hölle.




Der Anführer der Banditen ist allerdings scharfsinnig. Er hat den Schauplatz gemächlich umkreist, hatte aber scheinbar nicht erwartet, dass ich unverletzt aus dem Kampf mit seinen Leuten herauskomme. Jetzt spürt er die Gefahr und entscheidet, selber einzuschreiten.




„Wo bist du hergekommen, du Bastard!?“




Während er schreit, peitscht er sein Pferd, bringt es zur Raserei und donnert auf mich zu. Aber wie schon für diesen gesamten Kampf, habe ich keine Zeit! Der Hexer bereitet einen weiteren Spruch vor. Welche Magie wird er auf die Wagengruppe loslassen? Ihr magisches Schild wurde vorhin zerstört, sodass ihr Überleben bis jetzt an ein Wunder grenzt! Komm schon! Lass die Entfernung zu den Wagen schrumpfen, wie vorhin bei den Schützen!




Vollständig auf diesen Gedanken konzentriert, finde ich mich mit einem Wimpernschlag genau dort wieder, wo ich hin wollte. Und wieder in erheblich weniger Schritten, als angenommen.




Wie immer habe ich keine Zeit, nachzudenken! Die Spitze des Bolzens schneidet die Bogensehne. Das untere Ende schlägt umher und kracht gegen den Kiefer des Hexers, prallt wieder ab und erwischt den Nacken des Bogenschützen.




Beides waren scheußliche Treffer, denn weder Bogenschütze noch Hexer bewegen sich. Gebrochener Kiefer, gebrochenes Genick ... Ich unterdrücke wieder gewaltsam den Teil in mir, der Sympathie empfindet, während ich mich dem Anführer der Banditen zuwende. Er hat zu meinem „Verschwinden“ sein Pferd kurz aufbäumen lassen und sieht mich entsetzt an.




„Du ... Wortlose Magie!?“




Hä?




Ich bin nicht ganz sicher was er meint, aber er bewegt sich jetzt viel bedachter.


„Dann eben ... relathintamanelloranamathun...」“





Es gibt keine Übersetzung für sein Gelaber. Gibt es denn für diese Wörter keine Bedeutung? Sein Schwert glüht in einer dunklen Farbe, die kräuselnd die Klinge entlangläuft. Er greift die Zügel seines Pferdes stramm mit der anderen Hand und treibt es in meine Richtung.




Es wäre bestimmt alles andere als gut, davon getroffen zu werden. Der Höhenunterschied ist richtig unvorteilhaft. Von einem Pferd ins Gesicht getreten zu werden ... auch nicht gut. Aber ...




Bolzen sind doch zum Werfen da, du Idiot!




Ich werfe so fest ich kann, da der Bandit noch ein ganzes Stück weit entfernt ist und ... verfehle. Nur ganz knapp, aber trotzdem daneben. Er rast wie ein Schnellzug an ihm vorbei und verschwindet in der Ferne. Uups.




Der Rückstoß scheint trotzdem gereicht zu haben, damit er bleich wird. Auch sein Pferd gibt nach, weicht zurück und versucht ihn abzuwerfen.




Der Banditenanführer hält sich vor Schock nicht richtig fest und wird aus dem Sattel gerissen. In diesem kurzen Zeitraum nutzt das noch leicht strauchelnde Pferd seine Chance und flieht vom Ort des Geschehens.




Der Anführer der Banditen fällt ungut auf seine linke Seite und wirkt benommen, kommt aber wieder zitternd hoch. Ich bin von seinem Mumm beeindruckt, während er sich wieder zum Kampf bereit macht, auch wenn es nicht so aussieht, als würde er es wirklich wollen.




„Wei-Weicht zurück! Formiert euch neu!“




Oh? Ich wahr wohl der Annahme, dass er vielleicht so wie NPCs in einem Computerspiel wäre, die so lange weiter angreifen, bis sie alle tot sind. Aber er scheint wirklich Angst um sein Leben zu haben. Das macht es nur noch schwerer für mich, zu akzeptieren, dass ich drei seiner Leute vermutlich sogar getötet habe.




Er steht mir gegenüber und starrt mich an, als würde er sich fragen, was er machen soll. Ah, ist es deswegen, weil ich über seinen eventuell toten Kameraden stehe? Ich erkenne auch, dass die Banditen, die die Wagen belagerten, zurückgewichen sind und mich ebenfalls genau beobachten.




Hä? Die Gruppe der Händler beobachtet mich auch misstrauisch!?




Der Banditenanführer lacht, während er langsam zurückweicht. Er probiert, sein linkes Bein zu schonen und hinkt davon.




„Na gut! Gib uns unsere Männer und wir gehen für heute. Scheiße, so ein Monster anzuheuern!“




Monster... Man sieht mich nicht als Mensch an? Ich gehe meine Handlungen nochmal durch. In Sekunden eine sechs Kilometer hohe Felswand herabsteigen, all seine Männer mit einem Schlag besiegen und mich so schnell bewegen, dass es aussieht, als würde ich mich teleportieren. Na ja, ich bin auch nicht sicher, ob ich noch ein Mensch bin.




Ich entferne mich von Bogenschütze und Hexer. Oh, der Hexer bewegt sich und der Bogenschütze scheint noch zu atmen ... aber keiner von beiden kann stehen. Die restlichen Banditen kommen, um sie aufzusammeln ... ich sehe rüber zu den Wagen, ob ihre Leute Einwände haben, aber sie scheinen nicht in der Stimmung für Gerechtigkeit zu sein.




Medizinische Behandlung und Genesung scheinen für beide Seiten jetzt im Vordergrund zu stehen.




Jetzt, wo die Ekstase des Kampfes vergangen ist, fühlen sich meine Glieder plötzlich müde an, aber ich lasse es mir nicht ansehen. Es sähe dämlich aus nach meinen übermenschlichen Taten, oder nicht? Ich konzentriere mich auf die Wagengruppe, nachdem die Banditen sich zurückgezogen haben.




Die vier Wachen, die um die Wagen verteilt waren, haben einige Kratzer und Schrammen und der Mann, der wie der Anführer aussieht, hat eine Schnittwunde an der Schulter abbekommen. Alles in allem haben sie keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten, auch wenn einige ihrer Wunden fies aussehen. Die Gruppe in der Mitte ... hatten nicht so viel Glück.




Es gibt einen offensichtlichen Grund, warum die Wache in der Mitte die Barriere nicht wieder errichtet hatte. Sie „konnte“ sie nicht erneuern. Immerhin gerieten die Pferde und anscheinend auch Esel in Panik. Einer der Wagen hat ein gebrochenes Hinterrad, während der zweite fast umgekippt und damit droht, die Leute in der Mitte zu zerquetschen. Vom dritten Wagen findet man nur noch einzelne Splitter. Wegen der Scharfschützen und umherfliegenden Teile haben Tier wie Mensch verletzt.




Die Wache in der Mitte strengt sich mit aller Macht an und benutzt ihren Körper, um zu verhindern, dass der beinahe umkippende Wagen auf die vier verletzten Händler fällt. Es sieht nicht so aus, als ob sie es schaffen würde, denn ihr mit Holzsplittern übersäter Körper wirkt, als würde er jeden Moment nachgeben. Sie hält den Wagen nur noch durch reine Willenskraft.




Das hat für alle höchste Priorität. Trotz ihrer Wunden kämpfen sich die Wachen und sogar ein paar der leichter verwundeten Händler zu ihr, sobald die Banditen außer Sicht sind.




„Halt durch, Miinalya!“




„Seid jetzt ganz vorsichtig!“




„Uuuu...“




Sie ächzt leicht, während die Händler aus der Aufprallzone gebracht werden und sie verliert das Bewusstsein, bevor die anderen sie erreichen können.




Gchun.




Ich schnappe mir den Rahmen des Wagens mit beiden Händen und halte ihn davon ab, auf sie zu fallen. Obwohl sie so getan haben, als würden sie mich ignorieren, sind sie eigentlich noch sehr vorsichtig mir gegenüber. Ihr Anführer wirkte ganz angespannt, als ich zum Wagen ging und beobachtet mich jetzt ganz genau ... Das verletzt mich, weißt du?




„Wir danken Euch, dass Ihr uns gerettet habt, aber wir hatten nicht vor, in der Schuld eines ehrwürdigen Adligen zu stehen. Wenn Ihr irgendetwas von uns als Belohnung möchtet, dann nehmt es bitte und kehrt damit zurück zu Eurem Meister.“




„... Hä? Adliger? Nein, also eine Belohnung ist ...“




Eine Frau, die aussieht, als hätte sie einen starken Willen, nähert sich mir mit diesen erschreckenden Worten. Diese Welt scheint einige Probleme zu haben. Selbst diese Frau wurde von Splittern getroffen und behandelt ihr Bein, dabei ist sie eine von denen, die besser davongekommen sind. Wer wäre herzlos genug, um etwas wie eine Belohnung von verletzen Händlern zu verlangen, wo doch nun auch das Meiste ihrer Ware zerstört wurde?




... Die Banditen vielleicht.




„Das ist ... Nein, entschuldigt, ich kenne keine ehrwürdigen Adligen und eine Belohnung ist nicht ...“




Mir wird auf einmal ganz schwindelig. Anstatt wie geplant den Wagen aufzurichten, bin ich gerade so in der Lage, ihn sanft abzusetzen. Meine Schläfen pochen und ich setze mich hin, in einem Versuch, so auszusehen, als wäre ich in Ordnung. Doch am liebsten würde ich mich zusammenrollen und meinen Kopf umklammern wollen.




Mich hinzusetzen hilft etwas und ich konzentriere mich darauf, meinen Atem zu regulieren.




„... eine Belohnung? … Also, ein wenig Wasser würde mir schon reichen.“







TL NOTE: Ich denke, ich werde weiterhin „ehrwürdige Adlige“ verwenden. Denn im Original steht Nobel-sama und Adlige-sama klingt etwas seltsam, deshalb bleibe ich beim eben genannten. 



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