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Kapitel 5
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Schalte zuerst die Scharfschützen aus, die verderben alles.

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Während ich mich nach der sichersten Route umschauen, um unbemerkt herabzusteigen, bemerke ich ein Funkeln von der Seite der Klippen. Ich ducke mich schnell hinter einen Felsen,


um mich besser zu verbergen. Ich hatte nicht daran gedacht, mich vor Leuten zu verstecken, die auf dem Berg sind!




Ich starre auf das Funkeln und meine Sicht zoomt wieder hinein.




Das ist ein Scharfschütze. Da ist noch einer, einige Meter entfernt, an einer anderen Stelle entlang der Klippen. Obwohl es Scharfschützen sind, halten sie keine, auf dem Boden abgestützten Gewehre, sondern gefährlich aussehende, große Armbrüste. Die Bolzen sind RIESIG.




Man nennt sie vielleicht irgendwie anders, aber ich bin mir bei allem unsicher, was kein japanischer Bogen ist.




Ich beobachte ganz sorgfältig die Klippe, aber es bestätigt sich, dass dort nur zwei Banditen lauern. Sie haben mich noch nicht bemerkt und sind gänzlich auf den Kampf konzentriert.




Ein furchtbar schlechtes Gefühl überkommt mich.




Der mir am nächsten gelegene Scharfschütze ist bereit zu feuern, aber das eigentlich schlechte Gefühl kommt von seinem Bolzen. Er vibriert und glüht leicht mit einer gefährlichen Energie, die ich von hier aus spüren kann. Er ist auf die Wache gerichtet, die wie der Anführer aussieht.




Ich muss es rechtzeitig schaffeeeen! Während ich lossprinte, scheint der Boden unter mir kleiner zu werden und ich erreiche die Position des Scharfschützen in zwei Schritten. Unmöglich! Fantasie, du bist unmöglich!




Aber ich war trotzdem nicht schnell genug. Als ich den Scharfschützen erreiche und ihn angreife, hat dieser den Abzug schon betätigt und der Bolzen schießt durch die Luft.




„FEUER VON OBEN!“




Glücklicherweise bewegt sich Schall in der Luft schneller als Objekte.




Leider aber nicht viel schneller.




Die wie ein Anführer aussehende Wache sieht hoch und schafft es auszuweichen, aber es gibt nichts, was sie sonst in dieser kurzen Zeit gegen diesen Bolzen machen könnten.




Der Bolzen durchbohrt, was Pfeile und Magie nicht geschafft hatten, und es klingt, als würde etwas zerbrechen. Er erreicht – nein, er spießt einen der Wagen regelrecht auf und dieser zerberstet zu Splittern. Die verschreckten Pferde bäumen sich auf und verursachen einen verheerenden Anblick.




Schwer atmend von der überwältigenden Geschwindigkeit, schaue ich nach unten auf den bewusstlosen Mann, den ich an die Felsen geklatscht habe. Seine Augen verdrehen sich, dass bis auf die weiße Bindehaut nicht mehr viel zu erkennen ist. Ich scheine stärker geworden zu sein.




Ich schaffe es gerade noch so, einem anderen Bolzen auszuweichen, der ebenso unheilvoll glüht wie der vorhin. Etwas wie eine Schockwelle hallt von der Felswand nach, die er hinter mir durchbohrt. Ich stolpere, da die Wucht den Boden zerbröckeln lässt und ich so meinen Halt verliere. Ich fühle eine sengende Hitze der Implosion von der Einschussstelle des Bolzen.




Der andere Scharfschütze hat mich also im Visier?




Wenn das der gleiche Bolzen-Typ war, bin ich erleichtert, dass er keinen Menschen getroffen hat.




In einer geschmeidigen Bewegung greife ich einen zusätzlichen Bolzen, der im Waffenlager des Scharfschützen liegt (nicht den, der im Boden eingebettet ist, da er noch immer eine mörderische Aura abgibt) und schleudere ihn wie ein olympischer Speerwerfer. Ich bin mir sicher, dass sich irgendwo irgendwer über meine Haltung beschweren würde, aber ich habe im Moment nicht die Zeit, um besonders genau zu sein, oder?




Oh! Nachdem ich den Bolzen losgelassen habe, fällt mir auf, dass meine Gliedmaßen ein wenig zittern. Dem Tod so nahe zu sein, ist auch eine neue Erfahrung für mich. Mein Magen verknotet sich.




Da mein Ziel nur etwas mehr als zehn Meter entfernt war, treffe ich es und die zweite Armbrust zersplittert. Der Bolzen glüht nicht wie die anderen. Das weckt meine Neugier. Magische Waffen sind schließlich romantisch.




Liegt es an der Armbrust? Hoppla!




Als ich abgelenkt bin, schwingt der zweite Scharfschütze, eine Frau, ein Kurzschwert nach mir.




„Du, wer zum Teufel bist du!?“




Ah... durch mein Geschrei haben mich die anderen Banditen weiter unten auch bemerkt. So ist es nun mal. Wenn ich mir das Kampfgeschehen so ansehe, denke ich mir, dass ich wohl doch einschreiten sollte. Das Chaos dort unten hat die Formation der Wagengruppe zerstört und bringt sie von einer Pattsituation in eine, die sie verlieren werden.




„Wenn du nicht antworten willst, stirb!“




Nein, nein, nein, ich mache das nicht, weil ich unhöflich sein will, ich weiß einfach nicht, wie ich dir antworten soll!




Ich weiche ihren weiten Schwüngen trotz des schlechten Untergrunds leicht aus. Das ist auch kein neues Power-Up, das ich unerklärlicherweise in dieser Welt bekommen habe. Diese Frau ist einfach nur miserabel im Nahkampf. Ich bin mir nicht sicher, was ich mit ihr machen soll. Mir gefällt der Gedanke nicht, sie zu schlagen und wo ich so darüber nachdenke, frage ich mich, ob ich den Mann fast getötet habe.




Ich hab dafür jetzt keine Zeit!




Ein Teil von mir schreit das, aber ich kann einfach nichts anders. Die einzigen Kämpfe, die ich hatte, waren Wettkämpfe im Sport und Faustkämpfe, die niemals auch nur im Entferntesten etwas wie die Mordlust in sich trugen, wie ich sie jetzt fühle. In der modernen Gesellschaft braucht niemand mehr die Entschlossenheit zu töten, also lass mich damit in Ruhe. Ich kann das nicht so einfach.




Nun ja, selbst mit dem Willen zu töten, ist sie wirklich schlecht darin. Danke, dass du mir die Zeit gibst, meine philosophischen Probleme zu klären. Du bist aber einfach keine Gefahr. Das macht es mir noch viel schwerer, zu versuchen, den Willen zum Töten aufzubringen.




Wenn ich das Ganze noch weiter hinauszögere, verschlechtert sich die Situation da unten zu sehr. Und diese Frau HAT versucht, mich auf grausame Weise zu töten.




Ich greife einfach ein, entwaffne sie und versetze ihr einen Schlag in den Bauch.




„Gefuu...!“




Ah, stimmt ja, ich bin in dieser Welt stärker als sonst. Sie macht ein seltsames Geräusch, während sie rückwärts in die Felsen fliegt. Die Frau zuckt leicht und rollt vorne über.




Oh! Jetzt übergibt sie sich.




Ich kann mich einfach nicht dazu bringen, ihr den Gnadenstoß zu geben, aber ich kann die beiden auch nicht einfach hier lassen. Es ist gefährlich, seine Feinde an einer strategisch günstigen Stelle am Leben zu lassen.




Es gibt hier kein Seil, also improvisiere ich ein paar Fesseln aus den Gurten der Taschen und den Gürteln der beiden Scharfschützen. Entschuldige, bewusstloser Mann. Wenn du aus dieser Situation gut rauskommst, empfehle ich dir Hosen, die ohne einen Gürtel oben bleiben.




Die Frau hat sich so weit erholt, dass sie mich jetzt wütend anstarren kann, aber das hält mich nicht davon ab, die verbliebene Armbrust und ein paar Bolzen schnell aufzunehmen. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, wie man eine Armbrust benutzt, bin ich mir sicher, dass ich das später herausfinden kann. Und die Bolzen sind groß genug, dass man sie als Speere verwenden kann, was besser ist, als meine bisherigen Waffen ... die ich nicht habe.




Nachdem ich vom Hochsitz der Schafschützen runtergehüpft bin, kommt erst der Gedanke, dass ich mir eigentlich eine Waffe hätte suchen können, die besser zu mir passt. Oder Wasser. Ich hätte wahrscheinlich vieles finden können, was mir in meiner vollkommenen Armut geholfen hätte.





Jetzt ist es zu spät. Egal, wie viel ich mich in Stärke und Beweglichkeit verbessert hatte, ich kann immer noch nicht wirklich etwas gegen diese Schwerkraft machen. Übrigens ist keine Zeit mehr. Selbst das notwendige Fesseln der Scharfschützen hat zu lange bedauert. Need over greed1 – Auf die Beute werde ich verzichten müssen.




Infos



  1. Need before greed – Ist ein Ausdruck in Onlinespielen und eine Form von Anstandsregel. Sie bedeutet dass man bei gefundenen Gegenständen, dem Spieler in der Gruppe die Sache überlässt, der sie am besten gebrauchen kann und nicht sie aus Gier einfach selber nimmt. (Allerdings weiß ich gerade nicht was das mit der Situation von Jun zu tun hat XD)(Ich glaube er meint eher, dass er sich mit den zufrieden geben muss was er gerade hat, da er auch keine zeit hat sich auf die Suche zu begeben) 


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