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Kapitel 35
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Vor einem Boss ist normalerweise ein Speicherraum um sich darin zu Erholen; Wenn es nur in Realität auch so Wäre

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Eine blödsinnige Sorge über Vampir Hauptcharaktere schießt mir durch den Kopf, aber ich darf mich nicht davon ablenken lassen. Auch wenn er nicht wie eine Bedrohung aussieht, muss ich in dieser Situation vorsichtig gegenüber diesem Kerl sein.


Ich sehe ihn mir gut an. Seine Klamotten sind die Art die ein schmutziger Banditenabschaum trägt, aber er hat gesagt dass er versucht hat sie zu infiltrieren, also kann ich ihm den Punkt mit der Hygiene nachsehen denke ich mal. Er sieht weder wirklich gut aus, noch wirklich schlecht, der Kerl vor mir wäre ein normal aussehender menschlicher Mann, wenn er nicht so eine Farbe hätte.


Eher als ein Ikemen Vampir Hauptcharakter, wäre er eine Art von gutaussehendem bestem Freund Statist?


Ich benutze Analyse bei ihm. Dieses Mal schnüffle ich uneingeschränkt in den Informationen von jemanden.


Nach meinem Wutanfall erfahre ich eine irrsinns Ladung an Erschöpfung. Ich denke nicht dass ich einen Schleichangriff abwehren könnte, wenn er sich schließlich als Feind herausstellt.



NAME: Ragnall


TYP: Human – Männlich – 235 Monde (Umrechnung: 19 Jahre)


ANALYSE: Ein A-Rang Abenteurer der für seine monströse Stärke, aber mangelnden magischen Befähigungen bekannt ist. Scheint eine Abnormalität in der Manaumwandlung zu haben. Nyl City ist zur Zeit eine Hauptbasis.


VERSUCHE TITELANALYSE


[KEINE OFFIZIELLEN TITEL ZURÜCKGEGEBEN]



Häh. Mensch? Das hätte ich nicht gedacht. Und die Sache mit der Magie ... wie auch immer, ist ja nicht so als würde ich es verstehen. Aber damit ist es wenigstens bestätigt dass er ein Abenteurer ist.


Ich weiß nicht ob ich ihn allein damit als nicht bedrohlich abschreiben kann, aber es ist besser es zu benutzen als nicht. Wenigstens konnte ich sicherstellen dass er nicht unverblümt gelogen hat ... ähm...


... Haben wir überhaupt Informationen ausgetauscht, die ich mit dieser Analyse bestätigen kann?


Nun, wenigsten weiß ich jetzt was sie mit A-Rang gemeint haben. Wir haben nicht ernsthaft gekämpft oder viele Schläge ausgetauscht, aber dieser Kerl ist wenigstens auf dem Level dass er mit mir auf gleicher Höhe mithalten kann. Ich bin kein Kriegsweise, also kann ich nicht mit sicherheit sagen wie sich seine Fähigkeiten zu meinen vergleichen lassen bis ich wieder eine Gelegenheit habe gegen ihn zu kämpfen. Aber es ist gut möglich dass er stärker ist, wenn man jetzt nur vom Nahkampf ausgeht.


Zumindest sagt die Unsicherheit, ob ich ihn in einem Kampf besiegen kann oder nicht, einiges aus im Vergleich zu den anderen Abenteurern die ich bis jetzt getroffen habe.


Ich breche in kalten Schweiß aus, wenn ich über die Tatsache nachdenke dass mehrere A-Rang-ähnliche Typen bei den Dark Wyverns waren.


Könnte das die lebensbedrohlichste Situation gewesen sein, in ich der ich war seit ich in diese Welt gekommen bin?


Das ist ... ist wie ein Weckruf.


Hier in diesem Raum der nach Blut stinkt, sind Leute so einfach gestorben. Wäre die Situation nur etwas anders gewesen, hätte ich so einfach sterben können.


Ich frage mich ob ich das Leben in dieser Welt auf die leichte Schulter genommen habe.


Ich glaube ich muss brechen.


Während ich wie benommen bin, verschwand der Mann, Ragnall, im Hinterzimmer des kleinen halbkeller Verstecks.


Ich habe nicht einmal bemerkt dass da ein Hinterzimmer war; wo ich darüber nachdenke, von dort müssen auch Leute reingeströmt sein. Es HAT sich angefühlt als würden es einfach nicht weniger werden, egal wie viele ich ... nieder- ... metzle ...


Mein Kopf fühlt sich plötzlich richtig leicht an.


„Whooa... halt durch.“


Ich höre Ragnalls Stimme und fühle wie er mich bewegt damit ich mich an der nahegelegenen Wand hinsetzen kann. Er neigt meinen Kopf leicht nach oben und weißt mich an tief einzuatmen.


Als ich klarer sehen kann, sehe ich wie Ragnall besorgt zu mir runter sieht. Ich frage mich wann er zurückgekommen ist.


„Ah ... bin ich etwas fast ohnmächtig geworden?“


„Ja, aber du erträgst es verhältnismäßig gut. Wart ab- bleib noch etwas länger sitzen. Ist dir nicht mehr schwindelig?“


„Ja, es geht wieder.“


Wie man´s nimmt.


„Ist das das erste Mal dass du jemanden getötet hast?“


Auch wenn er fragt, stellt Ragnall nicht wirklich  ein Frage. Er hat es mit einem ernste und wissenden Ton gesagt. Nun ist doch klar, mit meinem Panikattacke war das doch so ziemlich offensichtlich.


Ich kann nur mit meinem Kopf nicken.


Ragnall der einen langen Atemzug herauslässt mustert den Raum, bevor er sanft seine Hand auf meinem Kopf platziert und ihn tätschelt.


„Also, so eine Reaktion ist ganz natürlich. Nimm dir nur die Zeit bis du ruhig atmen und wieder stehen kannst.“


Er steht auf und murmelt dann vor sich her,


„Also, vielleicht wäre es gut diesen Raum bald zu verlassen.“


Er scheint daran gewöhnt zu sein auf anderen in einem solchen Zustand aufzupassen. Ich bin dankbar dass er vorsichtig mit mir umgeht, aber ich bin auch frustriert da er meine Nutzlosigkeit unterstreicht. Habe ich nicht erkannt dass so etwas in dieser Welt passieren würde? Warum beeinflusst das mich so stark?


Ich seufze leicht und sag irgendwie selbst-bemitleidend,


„Ich scheine für solche Sachen nicht geeignet zu sein.“


„Hm... meinst du mit solche Sachen kämpfen? Oder töten? Na ja, wenn du wieder in einer Schlägerei wie dieser landest, wäre es besser deine Gefühle auszusortieren. Mit halbherzigen Gefühlen in einen Kampf zu gehen, bringt einen nur um.“


Die Worte eines A-Rang Abenteurers der viel Erfahrung hat wiegen schwer.


Ich fühle wie mein Gesicht heiß wird, als ich meinen Kopf nach unten neige und ihm widerspruchslos aus dem blutverschmierten Raum folge. Erst später habe ich erkannt dass Ragnall niemals gesagt hat, dass ich nur kämpfen sollte wenn ich bereit bin zu töten.


Ich fing an mich noch wertloser zu fühlen.


Aber ich hatte nicht wirklich die Zeit mich in meinen negativen Emotionen zu suhlen.


Direkt als aus der Tür raus waren, stellen sich alle meine Nackenhaare auf. Ich bin sofort in Stellung gegangen und habe mich bereit gemacht mein Schwert zu ziehen.


Natürlich hat Ragnall die Präsenz ebenfalls bemerkt und hat angespannt eine Hand an seinem Heft, er macht mit einem Schnipser seines Daumens die Schnalle los die sein Schwert in der Halterung hielt. Er bewegte sich auch so als wollt er mich schützen.


Auch wenn ich nicht behaupten kann dass ich Geistig in einem Zustand bin in dem ich kämpfen kann, so kann ich mich wenigstens verteidigen. Aber es gibt wohl niemanden der davon überzeugt wäre, wo ich doch fast ohnmächtig geworden wäre.


Ein Schatten kam, begleitet von einem rauschenden Geräusch, von oben auf uns runter, als er eine Klinge auf uns beide herunterkommen ließ.


Er macht sich kaum die Mühe eine Haltung einzunehmen, Ragnall nimmt den Angriff mit seinem Schwert und schleudert den Angreifer nur mit der Kraft seiner Arme weg. Das ist wirklich monströse Stärke.


Als er durch die Luft flog schoss der Angreifer Feuerbälle auf uns, während er den Spruch sagte bevor er landete, womit er uns dazu bracht aus dem Weg zu springen.


Natürlich sind wir in entgegengesetzte Richtungen gesprungen; in die selbe Richtung zu gehen und dann übereinander zu stolpern wäre nicht nur peinlich in so einer gefährlichen Situation.


Der Angreifer landet und steht dann da ganz gelassen.


„Gerade als ich dachte dass vielleicht etwas passiert ist, komme ich zurück und finde dieses Mädchen und den Raffzahn vor.“


Ah. Das ist dieser Feuertyp, wie war nochmal sein Name... der den ich zusammen mit den Kerlen in dieser ersten Nacht aus dem The Queen Marys rausgeworfen habe.


Ich habe ´ne Sekunde gebraucht um es merken, aber da ich „dieses Mädchen“ bin, heißt das dann dass Ragnall „der Raffzahn“ ist? Das ist ... eine Beleidigung, stimmt´s? Das ist doch nicht sein Alias, stimmt´s?


„Nenn es wenigstens 'geschäftstüchtig sein'.“


Ist was Ragnall fröhlich sagte, wobei er die Rückseite seines Schwertes gegen seine Schulter klopft. Er fühlt sich nicht im Geringsten verletzt. Er kippt seinen Kopf weiterhin zum Feuertyp.


„Also, was machst du hier, ehemaliger B-Rang Abenteurer Balil? Ahh, stimmt ja, ich habe gehört dass du ein Babysitter für eine Gruppe übergroßer Kinder geworden bist.“


„Das ist besser als der Schoßhund von Leuten zu sein, die nicht mal sehen was unter ihnen ist.“


„Haha, wenigstens weiß ich dass ich gefüttert werde. Ich frage mich ob das bei dir auch so ist?“


... Wollen die sich weiter so beleidigen? Das ist als würde ich zwei Katzen in einer Pattsituation beobachten. Nun, es scheint als hätte Ragnall an diesem Geplänkel seinen Spaß, während Balil einfach nur Unwillens scheint in einen richtigen Kampf zu geraten.


„Du unterschätzt die Ressourcen der Leute für die ich arbeite. Warum trittst du uns nicht bei? Wie bezahlen um einiges mehr als dieses Taschengeld das du bekommst.“


„Haha, ich glaube nicht dass sie mich genug dafür entschädigen könnten, dass ich mit dir in der selben Organisation arbeiten.“


„Du Mistkerl...“


Ah, wie erwartet hat Balil das Wortgefecht verloren. Er blickt Ragnall finster an, dann wechselt er seinen Blick zu mir und fragt,


„Was ist dann mit dir?“


„... Was?“


Tch. In dem Moment in dem ich von der Einladung überrascht war, stürzt sich Balil hinein.


Ich konnte die Entfernung nicht gut einschätzen als ich versuchte mich zu entfernen, deswegen bin ich gegen eine Wand gedrückt. Weil es eine nachteilige Situation ist, macht Balil es sich zum Vorteil drückt seine Offensive weiter voran.


Du bist zu blauäugig wenn du glaubst dass ich dich das einfach so lasse – !


Ich mache mir Sorgen dass ich zögere und zu viele Lücken zeige wenn ich losgehe um ihn niederzuschlagen, also benutzen ich meine Klinge um u parieren und haue ihm stattdessen meinen Ellbogen in den Magen. Es wird gut sein wenn ich ein anständiges Heft an meiner Klinge habe, damit ich Handschutz und Ende für stumpfe Angriffe benutzen kann.


Balil kann gerade so ausweichen, bevor wiederkommt und mit seinem Schwert aufm ein Gesicht zuschlägt. Ich blocke es leicht, aber er ist in einer Position dass es für ihn leicht macht von oben runterzudrücken.


Gegen eine Wand mit einem Schwert das von oben drückt, es ist schwer für mich in eine Kampfhaltung zu kommen um ihn mit bloßer Kraft abzuwehren, aber ehrlich gesagt ist das keine echte Notlage für mich.


Es ist nur, bevor ich Verstärkter Körper benutzen konnte um ihn abzuschütteln, lehnt er sich über das Schwert.


Sein Gesicht ist zu nahe-!


„Du musst wissen, ich scherze nicht. Du solltest bei uns mitmachen. Ich werde ... eine Frau wie dich begrüßen. Auf mehr Arten als du es dir vorstellen kannst.“


... !?


Swish!


Er holt bei seinem extra weit aus, aber Ragnalls Schwertstreich hat Erfolg darin Balil von mir zu trennen und Ragnall stellt sich schnell zwischen uns.


„Oioi, Balil, ist dir klar dass das sexuelle Belästigung ist? Sexuelle Belästigung. Ah, na ja ich denke mal dass ist nicht das Schlimmst ist das du getan hast seit du dein Dasein als Abenteurer weggeworfen hast.“


Auch wenn er das noch in einem neckischen Ton sagt, ist da eine versteckte Verärgerung in Ragnalls Stimme.


„Hmpf.“


Balil grinst und ignoriert Ragnalls Provokation, stattdessen starrt er in meine Richtung. Sein Blick fühlt sich an als würde er mich überall ablecken.


Ich hab so´nen Horror dass meine Haut kribbelt.


„Ich sorge dafür dass sie nicht mehr hinter diesen Prostituierten her sind, also denk darüber nach. [Verschleiern]!“


Mit diesem letzten Ausruf wirft Balil eine klare Kugel runter und verschwindet.


Nach einem Moment entspannt sich Ragnall.


„Tch. Ich kann ihn nicht mehr spüren. Er ist weg.“


...


Er steckt sein Schwert weg und beobachtet noch immer sorgfältig unsere Umgebung.


„Na ja, ich werde nicht dafür bezahlt ihn gefangen zu nehmen oder so, also sollte das Ergebnis so passen.“


...


„Und hey, du solltest dieses egozentrische Arschgesicht direkt eine Abwei- Hää!? Oi, dein Gesicht wird blau! Ist alles gut!?“


„Ah ... ja.“


WAS. WAR. DAS.


...


AUUUUGH.


Ich entstarre endlich und sinke in eine Hocke. Nie wieder, ich will damit nichts mehr zu tun haben ...


Das war wirklich die längste Nacht, ich kann nicht mal ... Ich verstecke mein Gesicht indem ich meine Stirn auf meine Knie fallen lassen und seufze.


Dieser Schock nach der heftigen Wut, die Übelkeit von dem Gore, die Furcht darüber dass ich hätte sterben können und die Abscheu darüber dass ich angemacht wurde; das alles wirbelt in mir bis zu einem  Punkt herum, dass mein Verstand anfühlt als würde er herunterfahren.


Ich fühle mich noch etwas verwirrt, wie ich leise ununterbrochen lache, mit meinem Kopf noch immer auf meinen Knien. Ist das Hysterie?


„H-hey, ist alles okay? Nein, ich denke nach dieser Nacht wirst du wohl kaum okay sein...“


Ragnalls besorgte Stimme holt mich aus meiner Benommenheit heraus und nach einer Weile schaffe ich es mich zu beruhigen.


Ich nehme einen tiefen Atemzug.


„Hey, wärst du so freundlich und tust mir einen Gefallen und machst dem Kerl den Gar aus?“


„... ... ...


...


... HAH!? Oioi, selbst wenn er durch und durch ein schlechter Kerl ist, sagst du mir hier echt dass ich einen Mord begehen soll?“


„Ja. Sieh es als gemeinnützige Arbeit an.“


„Ähm, wie wäre es mit nein?“


„Du hättest sicher eine Chance.“


„Ja, nein. Ich arbeite nicht umsonst und selbst wenn man mich bezahlt nehme ich keine Auftragsmorde an. Komm schon, reiß dich zusamm- ... Könnte es sein dass du noch nie angemacht wurdest?“


Piku.


Ich zucke leicht. Verdammt richtig, ich wurde noch nie von einem Kerl angemacht! Weil ich vorher ein Typ war! Erwarte nicht so eine lächerliche Lebenserfahrung von mir!


„...Genau. Was ist damit?“


Ich hebe endlich meinen Kopf und sehe wütend zu Ragnall hoch.


„Ah, nein, es ist nur irgendwie schwer zu glauben ... Ich meine, du bist nicht mein Typ, aber ... Ah, das meine ich nicht, ich mein du bist attraktiv, aber ich habe mehr was für Frauen übrig die mehr ...“


Ragnall wird plötzlich nervös. Während er redet rudern seine Arme herum.


Selbst wenn du es als eine Handgeste versuchst zu verstecken, weiß ich völlig woran du denkst wenn du deine Hand für eine Sekunde auf Brusthöhe hältst. Immerhin war ich auch ein Kerl.


Nein also, da ich ein normaler Oberschüler war, ist es nicht so als wäre ich immun zu der Anziehungskraft von Brüsten. Selbst wenn mir meine Brüste an mir selbst gleichgültig sind, da ich die Gelegenheit habe in einem weiblichen Körper zu stecken schien es wie eine Schande dass ich keine mehr wohl definierten habe ... Ich meine, wenn ich schon weiblich bin ...


Ah, aber ich weiß nicht wirklich wie ich es finden würde wenn ich TATSÄCHLICH große hätte, ich habe gehört dass die Athletenmädchen in der Schule sich die ganze Zeit beschwert haben, also will ich sie vielleicht doch nicht ...


Mein Verstand und seine umherwirbelnden Gedanken haben völlig einen seltsame Richtung eingeschlagen, aber das hat sich eindeutig beruhigt. Während wir so plaudern, mit Verstärkter Geist laufend, kann ich noch etwas durchhalten ...


„Ah, ich hab´s kapiert, ich hab´s kapiert. Du hast was für 'wohlgeformte' Frauen übrig.“


Ich sage das damit Ragnall aufhört das Kauderwelsch das er sagt weiter zu vermehren.


„Ah ... *hust* Ähm, wovon haben wir geredet?“


„Woher soll ich das wissen? Deine Vorlieben bei Frauen.“


„Äh ... oh. Jedenfalls, meine Vorlieben mal beiseite, ich finde ein unmöglich zu glauben dass kein Kerl dich jemals angemacht hat. Du hast keine schlechte Figur und die ein wirklich schönes Gesicht – Hä? Warte mal, habe ich dir nicht ein Kompliment gemacht!?“


„... Ah, nein, dafür gibt es mehrere Gründe...“


Ich bin sicher meine Gesichtsfarbe hat sich wieder verschlechtert.


◇◇◇


Nachdem er sichergegangen ist dass es mir gut geht, hat mich Ragnall in die Straßen vor dem Rotlichtbezirk begleitet, bevor er sich verabschiedet hat. Nachdem er das Versteck der Dark Wyverns überfallen hat, auch wenn ich es war die es eigentlich überfallen hat, musste er zurück zur Gilde.


Ich auf der anderen Seite, bin nicht auf mein Zimmer im Laden zurückgegangen.


Ich bin schon zum The Queen Marys zurückgegangen, aber ich bin nicht reingegangen.


Ich bin von außen auf das Dach geklettert, wobei ich versucht habe nicht bemerkt zu werden.


Ich weiß nicht ob es die Schuld deswegen ist, dass ich nicht da war oder weil ich nicht weiß wie ich ihnen gegenübertreten soll nachdem ich ausgetickt bin und einen Raum voller Männer massakriert habe, aber ich wollte die Mädchen und Maryiste nicht sehen. Ich werde nicht reingehen.


Aber selbst wenn dieser ... Kerl ... sagte dass er die Organisation davon abhalten würde sich wieder am The Queen Marys zu vergreifen, diese flapsige Art wie er es gesagt hat ... *schauder*


Jedenfalls vertraue ich ihm nicht wirklich. Auf keinen Fall würde ich nicht wenigstens zurückkommen um aufzupassen.


Wie auf dem Dach sitze ohne etwas mit dem ich mich von meinen Gedanken ablenken kann, kommen die negativen Gedanken, die ich versucht habe zu unterdrücken, zu mir zurückgeschwemmt. Die Selbstverachtung, als ich über meine eigene Schwäche nachdenke, war besonders groß.


Ich kann nicht anders als mich zu wundern, ob ich hier wirklich leben kann. Zum ersten Mal seit ich in diese Welt gekommen bin, habe ich das Gefühl nach Hause gehen zu wollen.


So ist meine zweite Woche in dieser Welt zu Ende gegangen.


◇◇◇


Extra


Lors PoV:


...


...


Ich lehne mich vom Tisch zurück und reibe meine Augen.


Sie fangen wirklich an weh zu tun.


Ich bin Tage lang Dokumente durchgegangen. Dieser Halbling von einem Sklaventrieben hat mich alle Arten von Dokumenten übersetzen lassen, von verschiedensten Rechnungen und Verträgen, über andere Sachen aus eher fragwürdigen Quellen.


Diese ganze Arbeit kommt daher dass ich mehr oder weniger 4 verschiedene Sprachen fließend lesen kann, zusammen mit mehreren anderen bei denen ich große Schwierigkeiten habe.


Neben dem Lesen, sind die Sprachen die ich fließend sprechen kann Lorwianisch und Carni und ich habe die Fertigkeiten Übersetzen: Lorwianisch-Fernetch, Übersetzen: Lorwianisch-Orrwynisch und Übersetzen: Lorwianisch-Inourianisch.


Es gibt einen Grund warum die meisten Aufträge bei denen ich namentlich nachgefragt werde, mit Übersetzungen oder Kopieren zu tun haben.


Meine Fähigkeiten in Magie und Forschung werden vollständig ignoriert. Selbst meine Alias „Gelernter Zauberer“ ist in dieser Welt ein Verweis auf meine Fähigkeiten zu lesen, schreiben und übersetzen, wo allein lesen zu können etwas ist dass einem Aufmerksamkeit gibt.


Ich frage mich ob ich irgendwo in meinem Leben einen Fehler gemacht habe.


Aber ich kann dieses Mal an dieser Arbeit nicht viel kritisieren; dieser Halbling von einem Sklaventreiber, oder eher Dobin, lässt mich Schmugglergruppen durch ihre Papierarbeit nachverfolgen. Sie treiben nicht nur mit verschiedenen Ländern handel und und deswegen auch in verschiedenen Sprachen, manchmal schreiben sie es auch codiert.


Es ist letzten Endes ein einfacher Code, aber diese ganze Dokumente aus verschiedenen Sprachen in das Lorwianische zu übertragen als auch den Code zu knacken ... Ich bin am Limit.


Ich würde wirklich gern eine Pause machen und etwas schlafen der Sklaventr- Dobin ist hier. Er sagt dass er Sachen zu tun hat, aber ich bin dass er in Wirklichkeit hier ist um sicher zu gehen dass ich nicht gehe bis ich fertig bin.


Ich verstehe nicht wie Jun mit nur 4 Stunden Schlaf jede Nacht auskommen konnte. Ich bin dabei daran zu sterben.


Florian ist auch hier, aber dieser Mann ist im Gegensatz zu Dobin vernünftig.


Als ich mich widerwillig wieder nach vorne lehne, um zurück an die Arbeit zu gehen, geht die Tür zum Büro auf.


Ms. Minerva, mit ihrem entzückenden, jedoch strengen Ausdruck, hält die Tür für eine Person hinter ihr offen und erklärt,


„Florian-sama, Dobin-sama; Ragnall-san ist angekommen.“


Sie verbeugt sich dann und geht, wobei sie die hinter sich schließt.


Oh, es ist Ragnall. Blass wie immer, der Abenteurer der solange verlässlich ist solange man ihn bezahlt, nähert sich Florians und Dobins Schreibtischen.


Wenn so spät in der Nacht hier ist, dann muss er einen Auftrag direkt von der Gilde erhalten haben.


„Ah, ich bin hier wegen der Sache, aber ...“


Ragnall blickt kurz in meine Richtung. Wie erwartet, ist es etwas vertrauliches.


„Ich verstehe. Wenn ihr mich dann entschuldigen würdet...“


Mit diesen Worten stehe ich schnell auf, um zu gehen. Meine Chance! Ich nutze einfach dieses Gelegenheit um für um die eine Stunde zu verschwinden ...


„Oh, stör dich nicht an ihm. T einfach so als wäre er Dekoration oder so.“


... Ich setzte mich widerwillig. Verflucht seist du Dobin-!


Florian lacht etwas.


„Haha. Na na, Dobin-kun. Lor arbeitet auch an Sachen die mit diesem Fall zu tun haben, Ragnall. Da ist kein Problem.“


„Oh, wirklich? Schön wieder mit dir zu arbeiten, Lor ... 'tte, oi, lasst ihr ihn sich auch richtig ausruhen?“


Er ist aufmerksam wie eh und je, dieser Ragnall. Unglücklicherweise übergeht Dobin seine Frage mit einem trägen Winken.


„Du bist also gekommen...?“


„Ah... genau. Ich bin zurück vom Überfall auf die Dark Wyverns. Wie ihr gewünscht habt, habe ich alle Papiere geschnappt die ich finden konnte, wie auch alles das wichtig sein könnte. Es schien nicht viel da gewesen zu sein und ich bin mir nicht sicher was das alles wert ist, aber das ist nicht mein Job also werde ich es erst mal einfach übergeben.“


Ragnall überreichte eine Tasche die mit einem Gürtel zugezogen ist. Wenn es Papiere gibt, dann kann mich von dem größten Teil meines morgigen Tages verabschieden. Ragnall erkannte das ebenfalls, da er mir entschuldigende Blicke zuwirft.


Die einzige Person die ich verantwortlich mache ist Dobin. Das einzige was ich im Moment aufrecht erhält ist mein Ärger auf diesen Halbling.


„Gut gemacht, Ragnall. Bist du auf Probleme gestoßen?“


„Nein, technisch gesehen waren da keine Probleme...“


Ragnall verstummte allmählich. Alle sahen zu hoch, bevor einen Moment zögerte eher fortfuhr.


„Das ist so ... wie soll ich es sagen ... wenn ich dort ankam, wurde der Ort schon angegriffen? Ein Mädchen, das ein seltsames Schwert benutzt und auch noch ganz alleine, kam rein und hat sie alle vollständig ausgelöscht.“


„Vollständig ausgelöscht sagst du? Was meinst du?“


Florians normalerweise gelassener Blick verschwindet, als er sich nach vorne lehnt und Ragnall fragt.


„Ich meine dass die Dark Wyverns nach heute Nacht nicht mehr existieren.“


Ein einziges Mädchen? Als ich das höre, ist aus irgendeinem Grund das Gesicht einer bestimmten Person in meinem Kopf aufgeploppt. Nein, das kann nicht sein, haha.


...


Ich kann nicht mal anfangen zu versuchen mich zu überzeugen, dass Jun nichts damit zu tun hat.


„Das sagst du zwar, aber wird morgen nicht wer anders der Anführer sein?“


Sagt Dobin sorglos, aber er hat recht. Eine Gruppe wie diese kann schwerer auszulöschen sein als Kakerlaken. In diesem Fall, wäre man mehr darum besorgt dass sie  sich rächen.


„Unmöglich, ich kann mir nicht vorstellen dass mehr als 10 Leute heute Nacht überlebt haben.“


Zu Ragnalls Worten scheint die Zeit im Raum für einen Moment gestoppt zu haben.


WAS.


„... Selbst wenn sie noch eine kleine Gruppe sind, sollten da über 60 Personen gewesen sein.“


Florian war der Erste der sich erholt hat.


„Trotzdem.“


„... Tot?“


„Wie du vermutest.“


„Ein Mädchen, ganz alleine? Wer war sie?“


„Sie war ... hä? Ähm... ich habe vielleicht vergessen sie nach ihrem Namen zu fragen. Die Situation war für sie etwas traumatisch, also ...“


Traumatisch für sie!? Nein, das begreife ich. Rotz ihrer lächerlichen Fähigkeiten ist dieses Mädchen sehr sanft im Herzen.


„Geht es ihr gut!?“


Ich stehe halb von meinem Sitz auf und sage das etwas zu laut.


3 bohrende Augenpaare sind auf mich gerichtet.


„Kennst du sie?“


Fragt Florian während er mich ernsthaft anstarrt.


„... Ich habe eine Vermutung, aber ich bin nicht sicher. Hat sie dunkle Haar gehabt die bis hierher gehen und sind halb nach hinten gebunden?“


Ich Zeige mit einer Geste auf meine Schultern während ich Ragnall wegen dem Mädchen frage das er heute Nacht getroffen hat. Wegen den anderen Rassen in dieser Stadt ist es vielleicht nicht so auffallend, aber in dieser Gegend sind Menschen mit dunklem Haar selten.


„Das stimmt! Ein wirklich schönes Mädchen das eher schlank ist. Du kennst sie also, Lor?“


„Es scheint so. Ihr Name ist Jun und sie hat sich vor kurzem als C-Rang Abenteurer registriert.“


Es bringt nichts diese Informationen zu verstecken. Wenn sie ihren Namen kennen, kann die Gilde ihre System durchsuchen und alles herausfinden. So bleibt man nicht unauffällig, Jun!


Zu meiner Überraschung, scheint Dobin zu meiner über meine Antwort erschrocken zu sein, da er halb aufsteht.


„Warte, ein schönes Mädchen mit dunklen Haaren, das halb nach hinten gebunden ist ... und ein seltsames Schwert? Sie ist ein Abenteurer und kein Handwerker?“


„Hä?“


„Häh?“


Beide, Ragnall und ich, sind verwirrt.


Aber da Dobin es jetzt erwähnt, ich glaube Jun hat mir gesagt dass sie Handwerker ihrer Gildenkarte hinzufügen will oder nicht? Die letzten Tage sind etwas verschwommen; ich kann mich nicht genau daran erinnern was sie gesagt hat.


Dobin reibt sein Kinn.


„Nein nein, ich liege vielleicht falsch, es ist nichts weiter.“


Florian, der die ganze Zeit ruhig zugesehen hat, faltet seine Hände vor sich auf dem Tisch bevor anfängt zu reden.


„Wenn sie soweit involviert ist, wäre es nicht gefährlich sie in diesem Fall ohne Überwachung ihrer Schritte durch die Gilde für sich zu lassen?“


Dobin schnaubt.


„Und deine wirkliche Absicht?“


„Es wäre Verschwendung eines vielversprechenden Talents, wenn wir so etwas an sie ran lassen.“


Antwortet Florian einfach so, dann fixiert er seine Augen auf mich.


„Also Lor, was machst du morgen?“


Ich sehe nur nach unten und deute auf die Papiere aufm einem Schreibtisch. Ich vermute es wäre klüger nicht zu erwähnen dass ich mich mit Jun verabredet habe, aber ich vermute auch dass es am Ende keine Rolle spielen würde.


Wie ich erwartet habe, lächelt Florian und sagt,


„Geh und gönn dir etwas Schlaf. Da gibt es etwas dass ich möchte, dass du morgen stattdessen tust.“

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