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Kapitel 32
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Was dem Einem Abgeluchst wird, ist der Schatz des Anderen

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Der Schauer in der Luft ist kalt genug dass Eiszapfen anfangen würden sich zu bilden.

Ich gucke verstohlen herum.

Der Unterschied im Ausdruck aller ist erstaunlich.

Ich bin mir nicht sicher was für ein Gesicht ich mache,aber Jetsom sieht leicht gelangweilt und verärgert aus, Ossan versucht sind höfliches Geschäftslächeln beizubehalten, das überhebliche Aussehen des Baronet scheint an Ort und Stelle eingefroren zu sein und Dobin lächelt mit seinem engelsgleichen dämonischen Lächeln.

Ich weiß nicht viel über solche Situationen, aber es ist klar dass sich das Kräftegleichgewicht plötzlich vom ehrwürdigen Adligen auf Dobins Seite verlagert hat.

Also, was machen wir, die Leute der Schmiede, hier? Sind wir Anhängsel? Ich finde diese Atmosphäre hier super unangenehm. Ist es okay wenn sich dieser Mob-charakter aus der Seitentür rausschleicht?

Die Erwachsenen im Raum ignorieren mich vollständig, von daher verpasse ich die Gelegenheit darum zu bitten dass ich gehen darf.

Ich denke dass ich ehe nicht dürfte.

„Die beste ... Schmiede sagst du?“

Der ehrwürdige Adlige erholt sich und kneift seine Augen zusammen, mit denen er auf Dobin wütend schaut.

„Mach dich nicht lächerlich. Als würde Helward einem Halbmensch erlauben, sie zu repräsentieren!“

Hahaan... das ist es also. Er ignoriert mich völlig, einen unbekannten weiblichen (in dieser Situation denke ich von mir als solcher, häh?) Schmied und geht auf Jetsom los, weil er ein Halbmensch ist.

Nun, wenn das nicht offensichtlich war, dieser Kerl hatte von Anfang an das Potenzial ein Rassist zu sein.

Ah, nun Dobin ist auch ein Halbmensch, oder? Und Helward selber ist Halb-Halbmensch, richtig?

Ähmmm ...

Kommt dieser ehrwürdige Adlige damit klar, dass er die aktuelle Sachlage wie diese nicht versteht? Er begreift einfach nicht dass Nyl City eine Stadt ist die zur über der Hälfte aus Halbmenschen besteht. Oder besser, warum zum Teufel ist er mit so einem riesen Vorurteil, überhaupt zu einer Stadt wie dieser gekommen um Geschäfte zu machen?

Dobin Augen sind etwas geweitet und machen den Eindruck von halb Schock und halb Mitleid.

Das ist eine so drastische Veränderung von seinem perfekten Lächeln das seine dunkle Aura verdeckt. Dieser Kerl ... das war die ganze Zeit alles nur gespielt! Ich wette dass jeder Zug den er gemacht hat um Voraus geplant war. Er könnte einen preis als bester Schauspieler bei der J Academy gewinnen!

„Meine Güte, wovon sprecht Ihr da, Sir Baronet? Könnte es sein dass Ihr herkamt ohne die besten Kunsthandwerker unserer Stadt zu verstehen?“

Ah ... er geht unbarmherzig auf seinen Schwachpunkt los. Ich weiß zwar nicht viel über diesen Halbling, aber aus irgendeinem Grund scheint diese Unbarmherzigkeit zu ihm zu passen.

Jedenfalls konnte der ehrwürdige Adlige nichts als Antwort auf diese Aussage darauf sagen, also hat er einfach fortwährend *paku paku* seinen Mund geöffnet und geschlossen, während sein Gesicht die Farbe wechselt.

„Obwohl wir uns zerrissen haben um dem teuren Sir Baronet das Beste zu geben was uns Stadt möglich macht, indem wir uns selbst einen abgebrochen haben, um den Preis astronomisch zu reduzieren, wenn sie nicht zu Eurer Zufriedenheit sind dann lässt es sich nicht ändern.“

Dobin stoßt einen Seufzer auf.

„We-Wenn es wirklich die Beste ist die Nyl City bieten kann, dann geht es nicht anders. Bei einem Nachlass werden wir sie nehmen!“

Jetzt macht er einen Rückzieher, da der ehrwürdige Adlige erkannt hat, welche Schmiede die Klingen gemacht hat häh? Das ist ziemlich erstaunlicher Wechsel. Obwohl damit kämpft kein Ansehen zu verlieren, nimmt er erstaunlich schnell das zurück was er gesagt hat.

Hm? Wenn ein hochnäsiger ehrwürdiger Adliger so weit geht, kann es dann sogar sein dass Helwards Schmiede super berühmt ist? Ich habe gedacht dass sie nur eine gute Schmiede in dieser Stadt wäre.

Ah ... Dobin sagt gerade nichts. Lassen wir den ehrwürdigen Adligen einfach zappeln ... Oh?

Es ist nur ganz wenig, aber ich sehe wie Dobin Ossan verschlagen ansieht. Der ehrwürdige Adlige da drüben, dessen Augen überall umherwandern, würde das auf keinen Fall bemerken.

Ein kurzer Blick der Verbitterung schießt durch Ossans Gesicht, aber er legt sein Geschäftsausdruck auf und unterdrückt ein Seufzen.

Ossan räuspert sich um die Aufmerksamkeit des ehrwürdigen Adligen zu bekommen und sagt dann,

„Das ist nichts zum Lachen, Sir Baronet. Nicht nur dass Ihr den einzigen Schmied unserer Schmiede beschimpft habt, der die Fähigkeiten übertroffen hat damit er Klingen unter dem Namen Helwards verkaufen darf, Ihr habt ebenfalls einen Meister Klingenschmied beleidigt der gekommen ist um Schmiedetechniken auszutauschen.“

Hä... wer ist dieser Meister Klingenschmied von dem zu da redest? Ich höre auch zum ersten Mal von diesem Informationsaustauschprogramm!

Natürlich sage ich nichts davon und versuche ein Pokerface aufrecht zu erhalten, durch dieses Netz aus Lügen.

Ossan fährt fort.

„Ihr seid Euch dessen vielleicht nicht bewusst, aber selbst wenn wir Ungebundene sind, ein Meisterschmied hat dennoch seinen Stolz. Nachdem wir zugestimmt haben unseren Preis um über die Hälfte zu reduzieren, beleidigt Ihr uns in diesem Ausmaß indem Ihr darum bittet den Preis weiter zu senken. Wir werden Euch diese Schwerter nicht verkaufen.“

Achyaa ... das Gesicht des ehrwürdigen Adligen verfärbt sich in ein wahnsinns Lila. Siehste, darum folgt man den Regeln, wenn man einen Auftrag aufgibt. Hättest du niemals darauf bestanden uns zu treffen, hättest du eine große Überraschung erhalten, wenn du letztendlich Helwards Markierung bemerkt hättest, stimmt´s?

Oder besser, hat Dobin nicht eine wirklich schlechte Persönlichkeit? Wenn wir schon gehen und ihn treffen, hätte er ihnen wenigsten sagen sollten wer die Beste Schmiede war ...

Oh. Ich verstehe.

Er wollte dass Baronet Mucal eine international berühmte Schmiede beleidigt. Davon wird sich der ehrwürdige adlige wohl nicht reinwaschen können, häh? Er wird für immer als der Idiotische Adlige bekannt sein, der seine Gelegenheit darauf ruiniert hat erstaunliche Schwerter zu einem niedrigen Preis zu kaufen.

Ich habe mich dazu entschieden dass ich Dobin nicht zu meinem Feind machen will. Jemand wie ich wird vom Lauf dieses Halblings verschluckt.

„A-Aber ich tue ich euch nicht einen Gefallen? Immerhin kaufen wir diese Schwerter obwohl wir nicht zufrieden sind! Oder wollt ihr sagen, dass es euch egal ist auch wenn diese Schwerter unverkauft bleiben!?“

Ooh, der ehrwürdige Adlige wird verzweifelt.

„Ah...“

Dobin beginnt als würde er sich an etwas erinnern.

„Genau, ein anderen ehrwürdiger Adlige hat gehört dass Schwerter von Helwards Schmiede durchlaufen würden und hat sein Interesse für sie ausgedrückt, Sir Baronet muss sich also nicht um solche Dinge sorgen.“

„Mach dich nicht lächerlich! Ist das nicht MEINE Bestellung!? Glaubst du, du kommst damit davon die Sachen die ich bestellt habe an jemand anderen zu verkaufen!?“

„Wovon redet Ihr da, Sir Baronet? Da Ihr nicht bereit seid den abgemachten Preis zu bezahlen den wir im Vertrag der Bestellung vereinbart haben und die Auftragnehmer nicht willens sind weiter Kompromisse einzugehen, ist Euer Geschäft in diesem Bestellung nun vorüber. Sollte Sir Baronet wünschen eine weitere Anfrage für einen Ankauf, mit der Gilde als Mittelsmann, tätigen wollen dann wären wir mehr als glücklich diese Aufgabe zu übernehmen. Da allerdings ein andere ehrwürdiger Adlige ganz unerwartet davon gehört hat und schon eine Anfrage gestellt hat, sind wir verpflichtet ihnen zuerst aufzuwarten. Sollten sie es ablehnen sie z erwerben, werden wir Euch erneut kontaktieren, Sir Baronet. Minerva, bitte begleite Sir Baronet und sein Gefolge nach draußen.“

Sie ernst-aussehende Frau zeigt dem protestierenden ehrwürdigen Adligen den Weg nach draußen.

... Nein, der andere ehrwürdige Adlige hat nicht „ganz unerwartet davon gehört,“ stimmt´s? Das ist zu 100% etwas das Dobin inszeniert hat, stimmt´s!? Was zum Geier sollen diese politischen Machtspielchen!?

Die Welt der Händler ist heftig ...

◇◇◇

„Mou~, was hast du dir dabei gedacht, einen Kerl herzubringen an den kein Schwertschmied ein Schwert verkaufen würde?“

Ossan fängt an sich mit einem ausgelassen Ton zu beschweren, nachdem sich die Tür hinter Minerva und dem ehrwürdigen Adligen geschlossen hat.

Da hat er recht. Kein Schwertschmied, würde ein Schwert an einen Mann verkaufen wollen, der seinen Wert nicht verstehen kann selbst wenn er es hält. Aber sich bei Dobin zu beschweren ist etwas ... nun, ich würde das nicht machen.

„Es ist ja nicht so als hättest du nicht deine Rache bekommen. Tch. Einen ungekannten weiblichen Schmied mitzubringen ... hätte ich das gewusst, hätte ich Pulman-jiji dazu geholt, um sie vor dem Auftraggeber schätzen zu lassen. Wäre diese Adlige nicht so dumm gewesen und hätte nach ihr gefragt, hätte ich nicht gewusst was ich antworten soll. Du hast mich echt zum Schwitzen gebracht.“

Obwohl er das sagt, scheint Dobin-sama nicht wirklich so aufgewühlt zu sein, so wie er gemächlich mit seinen Manschettenknöpfen spielt.

Jetsom neigt seinen Kopf zur Seite, starrt auf Dobin und sagt,

„Vizegildenmeister, was hat das alles zu bedeuten?“

HÄÄÄÄÄÄ. Vizegildenmeister!? Dieser üble hinterhältige Halbing-!?

„Ah... der Idiotische Adlige hat vor kurzem den Rang eines Baronet von seinem Großvater geerbt und wollte genug Anerkennung damit ihm ein Adelstand zugesprochen wird, oder so. Und da er hörte dass alle ehrwürdigen Adligen mit Adelsstand ihre eigene persönliche Miliz hätten, er wollte eine zusammenstellen, oder so. Dafür bräuchte er Schwerter, oder so. Und er hat gehört dass die Schwerter von Nyl City am einfachsten zu benutzen sind, oder so. Das war das Ausmaß der Gedankengänge des Idiotischen Adligen.“

Antwortet Dobin, ähm, der Vizegildenmeister, viel zu beiläufig.

Nein, was soll das? Nur weil andere Leute Milizen haben, wollte dieser ehrwürdige adlige auch eine? Was ist er, ein kleines Kind?

„Nicht das, richtig Dobin-kun?“

Ossan grinst breit zum VizeGildMas.

Der VizeGildMas winkt faul mit der Hand.

„Ah ... mit einem Idiotischen Adligen verwickelt zu werden riecht nur nach Ärger. Wenn man schon nur in sein Gesicht sieht, erkennt man dass er der Typ ist der niemals zufrieden ist. Tut man ihm einen Gefallen, verwickelt er einen in alle Arten von politischen Sauereien. Die Gilde sagt dazu „nein danke.“ Und dieser Idiotische Adlige hat sowieso einen reisen Aufstand gemacht als er diesen Auftrag aufgegeben hat, womit er jedem der daran beteiligt ist jede menge Probleme verursacht hat ... nun, mit so einer Beleidigung stehen die Chancen Gering dass er Ungebunden wieder belästigen wird.“

Ossan sitzt auf dem Sofa das am nächsten zu uns steht.

„Ah ... Baronet Mucle ... dieser Titel kommt aus Fernett, häh? Ja, ich würde gerne darauf verzichten mit der Politik dieses Landes in Zukunft zu tun zu haben. Das beiseite, ich hoffe nicht dass du ernsthaft versuchst unsere Schwerter irgendeine alte Person die vorbeigekommen ist zu verhökern. Dir ist schon klar, dass obwohl wir diesen lächerlichen Auftrag angenommen haben, da du es warst der ihn angeboten hat, sind das technisch gesehen noch Schwerter aus Meisterhand. Wenn du wirklich vorhattest sie an diese dämliche Person zu verkaufen der unsere Klingen nicht wertschätzen kann ...“

„Ja, ja, mir ist das klar. Wir würden so etwas törichtes, wie unsere Beziehung mit Meister Helward zu verderben, nicht machen. Der ehrwürdige Adlige der sich gemeldet hat in der Hoffnung sie zu erwerben, sollte der Handel platzen, ist ein Mann lebt durch das Schwert, also gibt es dabei wenig Grund zur Sorge. Er ist ein Ritterhauptmann der seinen Titel schließlich durch seine Fähigkeiten mit dem Schwert erhalten hat. Wenn es da Sorgen gibt...“

Hier runzelt der VizeGildMas die Stirn und späht hier rüber wo ich noch immer neben Jetsom stehe.

„Selbst wenn die Dame da drüben ein Meister Klingenschmied ist, wenn der Käufer nichts von ihr weiß ist es zwecklos, verstehst du? Und er wird noch mehr verdacht schöpfen weil sie eine Frau ist. Tch. Ich würde gerne Pulman-jiji jetzt holen lassen damit er als Gutachter wirkt, aber er wird mindesten 30 Minuten brauchen um es herzuschaffen und der Ritterhauptmann hat eigentlich schon die ganze Zeit nebenan gewartet ... Mensch, wirklich du hast dieses Mal wirklich deine Grenzen überschritten.“

Der VizeGildMas sieht Ossan wütend an, aber wegen seiner kindischen Proportionen ist es nicht so einschüchternd.

„Das hast du davon, hinterlistige Pläne zu machen ohne deinen Komplizen davon zu etwas zu sagen. Wenn dieser ehrwürdige Adlige irgend einen Sinn für Schwerter hat, wird es keine Beschwerden geben. Ich kann erkennen dass du mir kein Wort davon glaubst dass sie Meister Klingenschmied ist,“ – nun, duh, bin ich auch nicht – „aber lass mir dir eins sagen, ihr Stahlschwerter sind mindestens vergleichbar mit Helwards.“

Der VizeGildMas und Ossan starren einander für ´ne Weile an, aber dann schließt der VizeGildMas seine Augen. Ossan grinst als hätte er gewonnen.

Der VizeGildMas seufzt und klopft an seine Kommunikationskugel.

„Minerva, führe den Sir Ritterhauptmann herein.“

◇◇◇

Im Vergleich zu Sir Baronet, war der Sir Ritterhauptmann viel einfacher angezogen. Oder anders gesagt, er war in Rüstung.

Wie von einem Ritterhauptmann zu erwarten war.

Sie war zwar noch immer aufwendiger als die Rüstung die ein normaler Abenteurer tragen würde, doch wie sage ich es am Besten, verglichen mit Sir Baronets protzigen Auftreten, ist das Aufwendige hier auf die Qualität gerichtet anstatt auf die Auffälligkeit.

Nun, man würde ihn dennoch bemerken wenn er an einem in den Straßen von Nyl City vorbeiläuft.

Wenn ich daran denke dass die Klamotten die zuerst getragen habe ähnlich viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben ... ah, nicht gut. Das ist zu peinlich!

Der Sir Ritterhauptmann betrat den Raum mit einer seiner Männer, wahrscheinlich sein Untergebener.

Fumu. Ein ehrwürdiger Adliger GAB einem das Gefühl dass es jemand ist der von einem Diener oder einem ähnlichen Gefolgsmann begleitet wird, oder? Also vermute ich das das eine kleine Überraschung ist.

„Guten Morgen, Vizegildenmeister. Ich danke Ihnen dass Sie meine unvernünftige Anfrage bedient haben.“

„Mit Nichten, Sir Ritterhauptmann. Nun, die Anfrage kam zu einem guten Zeitpunkt, da der vorhergehende Auftraggeber nicht willens schien, es zu einem Ende zu bringen. Es war bedauerlich. Ich verstehe nicht warum Sir Baro- ähm, ich meine der vorhergehende Auftraggeber nicht versuchen würde so eine Gelegenheit zu behalten, aber ich denke man konnte es nicht ändern.“

Der VizeGildMas schüttelte bedauernd seinen Kopf. Oi. Dieser Ausrutscher was doch absichtlich, oder? Dieser Halbling hat wirklich nicht vor den Baronet sich davon reinzuwaschen.

Der Sir Ritterhauptmann lachte. Hm? Bin nur ich das oder baut er eine seltsame Anspannung auf?

„Nun, ich bin dankbar dass es mir so eine Gelegenheit gibt, Schwerter zu kaufen die von einer Meisterschmiede gemacht wurden. Man hört normalerweise nichts davon, dass so viele Schwerter aus Meisterhand in einem Satz verkauft werden.“

Die gesamte Zeit während der Sir Ritterhauptmann gesprochen hat, haben seine Augen an dem Schwertgestell geklebt.

Der VizeGildMas hatte auf jeden Fall keine Probleme damit, ihn dazu zu bringen die Schwerter zu kaufen für den Fall dass der Handel platzt. Ich wette alle Infos die er hat durchsickern lassen waren, „Da ist ein Auftrag der Helwards Schmiede miteinbezieht“ und Sir Ritterhauptmann ist wahrscheinlich selbst gekommen um mehr darüber herauszufinden.

„Also, ähm, für welchen Preis sollen diese Schwerter rausgehen?“

Selbst wenn er nach dem Preis fragt, zuckten die Finger vom Sir Ritterhauptmann, als würde er eins der Schwerter ausprobieren wollen.

„200.000 Ecrue pro Stück.“

Häääääää... Ich bin sicher mein Gesicht hat meine Überraschung gezeigt, aber das konnte ich nicht ändern. Ich kann Dobin nicht fassen – sind alle Händler so?

Sir Ritterhauptmann hat nicht bemerkt dass etwas nicht stimmt. Sein Mund ist weit offen.

Der VizeGildMas neigt berechnend seine Kopf zur Seite.

„Gibt es ein Problem?'

„Nein, nein! Ich war nur wegen dem niedrigen Preis überrascht!“

Sir Ritterhauptmann kommt schnell wieder zu sich und das das wirklich schnell. Hat er Angst dass er das Geschäft nicht bekommt? Entschuldige, ein ehrlicher Mann wir du selbst wird von einem teuflischen Halbling an der Nase herumgeführt.

„Ah ... nun, selbst wenn der Preis niedrig ist, also ... Sie würden nichts dagegen haben wenn ich die Schwerter selbst beurteile?“

Oh, der Sir Ritterhauptmann hat sich endlich zusammengerissen. Immerhin ist der Preis so niedrig dass es einen nicht wundern würde, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Es wäre eigenartiger dass man keine Sorge hätte abgezockt zu werden.

„Nur zu, nehmt Euch die Zeit.“

Der VizeGildMas legt ein (falsches) Lächeln auf und lehnt sich ruhig zurück, wobei er seine Beine überkreuzt.

Der Sir Ritterhauptmann nimmt vom Gestell eines der Schwerter von Jetsom auf. Seine Augen funkeln mit Freude als der Länge nach am Schwert hoch und runter schaut. Als er fertig damit ist es anzusehen, nimmt er plötzlich eine Kampfhaltung ein und schwingt es einmal, zweimal, dreimal.

„Hah... das ist wahrlich ein Schwert das aus Helwards Schmiede kommt. Andere Schwerter kann damit einfach nicht vergleichen ...“

Ich spicke rüber zu Jetsom. Auch wenn sein Gesicht es nicht zeigt, kann ich erkennen dass sehr glücklich ist dass sein Schwert gelobt wird.

Wie?

... Jetsom, dein Schwanz wedelt etwas.

Mit einem zufriedenen Lächeln legt der Sir Ritterhauptmann das Schwert wieder langsam zurück, aber als er seine Hand zurückzieht stoppt er. Etwas blitzt in seinen Augen auf, Wut oder Verwirrung? Er greift nach einem anderen Schwert.

„Da sind Schwerter mit einer anderen Markierung. Warum da-“

Der VizeGildMas erstarrt etwas, aber er behält seine sorgenfreie Fassade.

„Gebührend der Unangemessenheit des vorhergehenden Auftraggebers, haben die Schmiede von Helwards Schmiede einen reisenden Meister Klingenschmied zur Hilfe angeworben.“

Wie ich schon sagte, wer ist dieser Meister Klingenschmied! Kontere ich angespannt in meinem Kopf, aber ich mache mir einfach zu viele Sorgen. Was wird passieren ...?

?

Alle im Raum gucken nun auf Sir Ritterhauptmann. Er hat danach nichts gesagt. Nein, vergiss das er nichts gesagt, steht er nicht nur da, wie festgefroren?

Er bewegt sich endlich, entfernt das Schwert von dem Gestell und schwingt es einmal ohne eine Haltung einzunehmen.

Jetzt leitet er Magie hindurch.

Was macht er? Ich kann sein Gesicht nicht durchschauen.

Sir Ritterhauptmann atmet aus, unterbricht die Magie und zerstreut sie von dem Schwert.

„Der Fluss der Magie ist geschmeidig, obwohl es ein strukturierter Stahl ist .... Sevin, zieh dein Schwert und halte es ausgestreckt mit beiden Händen.“

Befiehlt der Sir Ritterhauptmann seinem Untergebenen mit einem zittrigen Stimme.

Offensichtlich verwirrt, tut sein Untergebener wie ihm aufgetragen und er hält sein Schwer gerade ausgestreckt vor sich auf mittlere Höhe, ebenerdig mit dem Boden.

Sir Ritterhauptmann nimmt dann eine Haltung ein ...

„Hah!“

Mit einem Schrei schwingt er es und –

Zu'baa!

– entzweit das Schwert seine Untergebenen.

Der entsetzte Untergebene beiseite, der VizeGildMas ist aus seinem Stuhl halb aufgestanden und Ossan und Jetsom sind wegen dieser unerwarteten Handlung sichtlich erstarrt.

„Überwältigend ...“

Sir Ritterhauptmanns Stimme rinnt heraus, als er das Schwert mit leicht zitternden Händen auf Blickhöhe hält. Plötzlich landet sein Blick auf mir.

„Du, du warst es der diese Blütenklingen geschmiedet hat?“

Oh?

„Woher wusstet Ihr das?“

„Du warst die einzige die nicht davon überrascht war dass das andere Schwert geschnitten wurde.“

„Nein, ich bin sehr überrascht. Selbst wenn ein Schwert das Potenzial hat durch Stahl zu schneiden, ist es immerhin ohne die entsprechende Fähigkeiten nicht möglich.“

Oder besser, es gibt jemanden der wirklich durch Stahl schneiden kann!? Ich habe zu viele Mangas gelesen und zu viele Filme und Animes geschaut, vielleicht habe ich deswegen keine große Reaktion gezeigt. Nachdem ich diese ganzen Geschichten gesehen und lesen habe, glaubt man dass solche Sachen irgendwo möglich sind...

Ich gebe zu dass ich anfangs ihm gegenüber voreingenommen war, da er zum niederen Adel gehört, aber meine Meinung über Sir Ritterhauptmann hat sich nun stark verbessert. Wenigstens als ein Schwertkämpfer muss über dem Durchschnitt liegen. Nicht nur dass seine Fähigkeiten wie die eines legendären Schwertkämpfers sind, er kennt sich gut mit der Qualität von Schwertern aus. Immerhin hat man Schwierigkeiten in einer Notlage, wenn man nicht wenigstens etwas Ahnung von dem Werkzeug seines Gewerbes hat. Wie von einem Mann zu erwarten ist, der seinen Titel durch seine eigenen Fähigkeiten bekommen hat.

„Selbst wenn Ihr es begutachten möchtet, so etwas mit nicht erworbener Ware zu machen ist etwas ...“

Die Stimme des VizeGildMas fällt uns missbilligend in unsere Diskussion.

„Verzeiht bitte. Darf ich frage wie viele von jedem dieser Schwerter da sind?“

„13 mit Helwards Markierung und 12 mit der Blütenmarkierung.“

„.Und der Preis ist 200.000 Ecrue, korrekt?“

„Ja.“

Sir Ritterhauptmann lächelt, auch wenn aussieht als würde er sich zusammenrei0en.

„Die Carnus Miliz wird sie auf jeden Fall erwerben!“
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