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Kapitel 29
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Das ist das Meiste an Nutzen den ich in Letzter Zeit aus Meinen Materialklassen gezogen habe; Entschuldigt, Professoren.

A A A

Scheint als war ich nicht zu spät.

Da Uhren nicht im Geringsten üblich sind, meinen Leute normalerweise wenn sie eine Zeit sagen zu der man sich trifft, „Komm rüber wenn man die Glocke der xxxxwache läuten hört.“

Also ... wartet man normalerweise auf Leute? Nichts hat eine 'festgelegte' Zeit? Es gibt nichts das Leute davon abhält faul zu sein, richtig?

Das ist wahrscheinlich soweit der größte Kulturschock den ich bisher hatte.

Oder besser, die Kerle der Schmiede sind schockiert das unsere Kultur etwas hat wie feste Treffzeiten.

Sie sagen, „Aber ... ist es nicht unmöglich für alle zur selben Zeit aufzutauchen?“ und „Du meinst, Leute haben alles bis auf die Minute geplant? Ist das nicht zu viel?“ und solche Sachen.

Sie haben gesagt, niemand würde es wagen nicht sofort rüber zu hetzen, da sie wahrscheinlich gefeuert würden oder das Vertrauen der anderen Leute in sie verlieren. In diesem Fall wäre es keine Überraschung für sie, wenn sie am Ende kein Geld verdienen könnten und als Bettler enden ... oder Sklaven.

Hm... das würde in Japan auf keinen Fall funktionieren. Ich kann mir bloß ein paar der lächerlichen Ausreden meine Klassenkameraden in meinem Hinterkopf dafür vorstellen, dass sie zu spät dran sind. Sie würden garantiert Stunden später auftauchen, zur nächsten Wachglocke.

◇◇◇

Was ich heute ausprobieren will ist Damaszenerstahl. Unglücklicherweise glaube ich, dass ich keinen echten Damaszenerstahl machen kann, da ich dieses Mal Klingen nicht von der ersten Raffinierung an schmieden werde und echter Damaszenerstahl ist mehr eine chemische Reaktion als eine Technik.

Was ich machen will ist damaszierter Stahl, der als Damaszenerstahl bekannt ist. Indem ich verschieden Stücke von Stahl und Eisen nehme und sie Feuerschweiße und das wiederhole während ich den heißen Stahl wieder und wieder falte, wird ein wunderschönes Muster auf der Klinge erscheinen. Und viel wichtiger, eine Klinge mit verschiedenen Variationen an weich und hart würde entstehen.

Warum muss eine Klinge hart sein? Damit man eine Schneide schärfen kann.

Warum muss eine Klinge weich sein? Damit sie nicht zerbricht, wenn man mit ihr auf etwas schlägt.

Mit gefalteten Stahl, anstatt die perfekte Balance im Kompromiss zwischen beidem, der Härte und der Weichheit, zu finden, nimmt man das Beste von beidem und zwingt sie zusammen und macht Bänder aus Stahl im Metall. Ein Meisterschmied in der anderen Welt, kann ein Schwert mit mehr als 400 Lagen schmieden.



... Ah, schon wieder, ich scheine in einer Trance gewesen zu sein. Es muss dieses Handwerkers Trance Ding sein. Ich starre benommen auf die Klinge in meiner Hand.

Fumu. Fantastisch. Wie schön es nur sein wird wenn der Hohlkehl poliert ist, damit das Muster durchscheint und mit den Schneiden auf beiden Seiten an es angrenzend.

Übrigens ist das die zweite Klinge die ich heute geschmiedet habe. Laut der Uhr in der Ecke, die mit Hilfe von Gewichten anstatt von Wasser arbeitet (wahrscheinlich wegen der Hitze), ist es eine Stunde nach der Mittagswache.

Ich habe die Glocken überhaupt nicht gehört.

Handwerkers Trance ist eindrucksvoll und etwas beängstigend.

Als ich rüber sehe, sehe ich die anderen Lehrlinge bei ihrer Mittagspause.

Ossan ist ... nirgends zu sehen. Er irgendwie so auf der geschäftlichen Seite, also denke ich dass er weg ist wegen dieser Sachen.

Zu der geschäftlichen Seite der Dinge würde ich gerne „Nein danke“ sagen.

„Bist du hier auch fertig? Alle anderen machen jetzt Mittagspause.“

Sagt Jetsom als von hinter mir auf mich zukommt. Scheint als wäre er in das Hinterzimmer gegangen, um sein Gesicht und seine Hände zu waschen. Sein Gesicht ist rot von der Hitze.

Ich wette meins auch. Mir fällt die Hitze aber jetzt erst auf.

„Ja, warte ´n Moment.“

Ich wische mir den Schweiß von meiner Stirn und schieben grob das zerstreute Haar nach hinten. Ah... ich fühle mich als wäre ich im ganzen Gesicht voller Ruß.

Jetsom versucht nicht zu lachen während er sagt,

„Du kannst dich hinten waschen gehen.“

Ahahah... hey, dieses ungepflegte Aussehen ist der Beweis meiner harten Arbeit! Na ja, es ist allerdings nicht hygienisch zu essen wenn man schmutzig ist.

Da hinten ist nur ein Podest was wie ein Waschbecken aussieht, an dem ein Wasserstein wie ein Wasserhahn angebracht ist. Keine Seife, aber ich hab welche im Inventar, also ist das keine große Sache.

Ich binde mir auch meine Haare erneut zu. Hm... was mache ich wenn der Haargummi seine Elastizität verliert? Fumu... ich kümmre mich darum wenn es passiert.

Oya? Meine Haare sind fast lang genug dass ich alle nach hinten in einen Pferdeschwanz binden kann. Es ist wirklich zu lang, ich sollte es schneiden lassen ... ah, ich denke ich bin jetzt ein Mädchen also spielt es nicht wirklich eine Rolle.

Zufällige Gedanken fließen nur so rasch durch meinen Kopf, als würden sie die Zeit wieder gut machen in der ich in der Trance an nichts gedacht habe. Wie ich an dieses seltsame Zeug denke, schüttle ich meine Hände und mein Gesicht trocken, ohne dabei um ein Handtuch zu bemühen und gehe rüber um mich zu den anderen zu gesellen.

„Ist das die übliche Zeit für das Mittagessen?“

Frage ich als ich mich neben sie setze.

„Ah, na ja, egal wie schnell man seine Arbeit fertig bekommt, man hat Zeit bis zu den Glocken der Nachmittagswache für das Mittagessen.“

Hä? Das heißt... wir hätten heute 2 Stunden Mittagspause!? Das ist wirklich eine lange Zeit. Ist das auch effizient?

Das denke ich mir, aber ... ich denke mal wenn sie ihre Arbeit fertig bekommen, würden sie ehe nur bis zum Mittag faulenzen.

Jetsom lächelt mich an.

„Nun aber, Jun-san, du bist ziemlich beeindruckend. Du scheinst deine Zeit zum schmieden seit gestern halbiert zu haben.“

„Ah... ja. Ähm, Jun reicht schon.“

Es ist seltsam mit „-san“ von jemanden angesprochen zu werden der älter als ich und auch mein Senpai im Schmieden.

Jetsom hat allerdings recht. Gestern hab ich 4 Stunden gebraucht um mein erstes Schwert zu schmieden. Heute, in 4 Stunden, liegen da zwei Klingen neben dem Amboss den ich benutzt habe.

„Aber wow, es ist ziemlich erstaunlich jemanden zuzusehen der Mana-Schmieden kann!“

Sagt Pieta als ich mein Mittagessen raushole.

Mm, die Tasse Tee ist noch heiß und nicht verschüttet.

Mich interessiert das Thema etwas, also frage ich, „Ist es selten Mana-Schmieden zu können?“

Was Mana-Schmieden auch immer ist.

Jetsom antwortet indem er sagt,

„Die einzige andere Person in ganz Nyl City die Mana-Schmieden kann ist Meister Helward.“

Hoe~ also ist dieses Mana-Schmieden Ding eine Eigenschaft mit hoher Nachfrage und geringer Deckung.

Jetsom gibt Pieta und dem anderen Nachwuchslehrling, Forin, einen Blick und sagt,

„Übrigens, ein echter Mana-Schmied zu sein ist etwas anderes als nur die Eigenschaft zu haben. Die Eigenschaft Mana-Schmied hat einen Haufen an Fertigkeiten die einen Mana benutzen lassen um die eigenen Schmiedefähigkeiten zu verbessern, aber es ist schwer sie gekonnt zu benutzen während man sich auf das Schmieden konzentriert. Also selbst wenn man diese Eigenschaft in Zukunft bekommt, denkt man besser nicht dass man Mana-Schmieden gemeistert hat.“

Kulir, der Kerl der vom Alter her aussieht als würde er zur Hochschule gehen, der das schwere aber ganz anständige Schwert gemacht hat, lacht über Jetsoms Warnung gegenüber den beiden jüngeren Nachwuchslehrlingen und fügt hinzu,

„eigentlich gibt es viele Leute keine Schwerter entsprechend ihrer Fähigkeiten herstellen können, wenn sie versuchen die Fertigkeiten der Mana-Schmied Eigenschaft zu benutzen. Diejenigen die versuchen zu behaupten dass sie Mana-Schmieden können, nur weil sie die Eigenschaft Mana-Schmieden haben, werden mit dem Spitznamen 'Unechte Schmiede.'“

Häh ... da frage ich schnell,

„Ähm... du willst also sagen dass selbst wenn man die Fertigkeiten von Mana-Schmied benutzen kann, es schwer ist sie gut zu benutzen?“

Ich will das einfach nur direkt frage, aber aus irgendeinem Grund kann ich mich nicht überwinden zu sagen, „Wie funktioniert Mana-Schmieden? Ich weiß es eigentlich nicht obwohl ich 1 von nur 2 Leuten bin die du kennst die es benutzen können, teehee.“

Jetsom seufzt und erklärt dann weiter.

„Tatsächlich habe ich auch die Eigenschaft Mana-Schmied, aber für mich ist es unmöglich sie zu benutzen wenn ich eigentlich am Amboss sitze. Metallverstärkung kann ich nur gekonnt benutzen, wenn ich still sitze und mich sehr stark konzentriere.“

„Was macht Metallverstärkung?“

Glück gehabt! Der jüngste Lehrling, Forin, hat deswegen gefragt. Ich habe mich das auch schon gefragt.

„Das ist die selbe Metallverstärkung die von Leuten im Kampf benutze wird. Sie benutzt Mana um die Härte gegen die Brüchigkeit der Klinge zu manipulieren.“

Oh?

„Man kann es im Kampf benutzen?“

Frage ich, in der Hoffnung nicht idiotisch zu klingen.

„Indem man es wie jeden anderen Zauber wirkt, kann man seine Klinge stärken und sie davor bewahren zu zertrümmern, bis der Zauber seine Wirkung verliert, wenn man es auf sie wirkt. Aber wenn man es zum schmieden benutzt...“

Jetsom schneidet eine Grimasse und wird still.

Nein, bitte sag es mir. Wie funktioniert es beim schmieden?

„Wie ist es anders?“

Spitze! Gut gemacht Forin.

Jetsom schüttelt sich, als würde er wach werden und gibt Forin ein bitteres Lächeln, als er antwortet.

„Wenn eine gewöhnliche Person Metallverstärkung wirkt, ist alles was sie wollen eine Waffe die stärker als sonst ist und das ist auch alles was sie bekommen. Nur jemand außergewöhnlich fähiges kann das Ausmaß beeinflussen wie sehr Strapazierfähigkeit hinzugefügt wird und auch wie lange es wärt. ÜBER dieses Level hinaus sind die Mana-Schmiede. Sie sind fähig Metallverstärkung, Scharfe Schneide und Mana-Prägung wie es ihnen beliebt anzupassen, sie können es aufrecht erhalten und es benutzen um die Klinge zu anzupassen und zu formen. Dann benutzen sie ihr Schmiedefähigkeiten um die Klinge auf die Verzauberungen zu ändern die sie benutzen haben.“

Umuu ... Lass mich mal darüber nachdenken. Wenn jemand einfach Metallverstärkung wirkt, ist es ein Zauber mit wenig Mühe der Schwerter kurzzeitig bufft. Der Buff macht es langlebiger, aber es macht die Klinge nicht unzerbrechlich; sie ist nur schwerer kaputt zu kriegen. Aber wie sehr? Ohne das zu wissen, ist es ein nur minimal nützlicher Buff.

Aber was macht es genau... in meinem Kopf ist plötzlich ein Licht aufgegangen.

Könnte Metallverstärkung die Mikrostruktur manipulieren? Jetzt reden wir schon von der Manipulation auf atomarer Ebene.

Ich muss zugeben. das ist nichts worauf die meisten Leute kommen würden, aber in Japan würde man darüber stolpern wenn man Interesse an Stahl und Eisen hat.

Das erste was man herausfindet ist, dass Stahl nur Eisen mit einem bestimmten Anteil an Kohlenstoff darin ist. (0,12% - 2,0% um genau zu sein, das ich es mir gemerkt habe oder so. ...Ugh, ich kann es nicht mehr abstreiten. Ich war in der anderen Welt ein Schwertotaku, verdammt!)

Man kann sagen dass Stahl Eisen mit der idealen Mengen an Kohlenstoff ist. Schau mal, Eisen ohne Kohlenstoff ist extrem weich, aber Eisen mit zu viel Kohlenstoff ist so hart dass es sehr brüchig wird. Stahl ist der Bereich der in der perfekten Balance zwischen Härte und Weichheit liegt.

Es gibt noch andere Legierungen von Stahl, wie Chrom hinzuzufügen um rostfreien Stahl zu machen, aber wenn Leute von Stahl reden, geht es gewöhnlich um die Kohlenstoff-Eisen Legierungen. ... Ähem, ich komme vom Thema ab.

Jedenfalls ist der Grund warum Kohlenstoff hinzugefügt wird, dass es die grundlegenden Eigenschaften des Metall beeinflusst, weil Kohlenstoff und Eisenatome sich selbst anordnen. Die molekulare Struktur.

Die zweite Sache die man über Stahl herausfinden wird ist, worüber sich Klingenschmiede am meisten Sorgen.

Das ist die Hitzebehandlung.

Wenn man die Klinge hitzebehandelt, wird sie für gewöhnlich über 800ºC (1472ºF) erhitzt und dann in verschiedenen Stufen abgekühlt. Wenn es bis zu diesem Punkt erhitzt wird, ändern sich die molekularen Verbindungen zwischen dem Kohlenstoff und Eisen und wechselt zu einer anderen Struktur.

Wenn man das Metall abkühlen lässt, gestaltet das die Verbindungen neu, allerdings ...

Lässt man es langsam auf Raumtemperatur abkühlen, bildet das Metall große gleichförmige „Körner.“ Da der stärkste Teil der Körner die Kanten sind, dann wenn alle Körner die selber Größe haben und sie alle in der selben Richtung liegen, dann wird das Metall als Ergebnis weich.

Wenn es statt es langsam abzukühlen, man es zwangsmäßig sofort abkühlt werden die Körner kleiner, nicht alles gleich groß und auch nicht gleichmäßig aufgereiht sein. Grundsätzlich werden durch das sofortige Abkühlen die Körner dazu gezwungen in den Form zu bleiben und Position zu bleiben in der sie gerade können, bei dieser schnellen Abkühlung. Wegen dieser ungleichmäßigen Struktur wird das Metall hart.

Das ist nur eine grundlegende Erklärung. Bei der Hitzebehandlung gibt es noch jede Menge mehr Sachen, wie zum Beispiel wie lange man es erhitzt oder wie sehr man es abkühlt, wird das die Form und Position der Körner ändern, aber wenn ich einmal damit anfange, höre ich nie wieder auf.

Der Grund das die Hitzbehandlung so lange dauert ist, dass es sich etabliert hat dass man eine konstante Erhitzung und Abkühlung einhält. Es gibt keinerlei Abkürzungen – nun, es gab keine in der anderen Welt.

In DIESER Welt... sagen wir mal Metallverstärkung und Scharfe Schneide ändern die molekulare und Körner-Struktur vom Metall durch Magie. Dann wird, mit normalen Schmiedefähigkeiten und ein wenig Zirkulierung von Magie durch die Materialien und Ausrüstung mit Mana-Prägung, die Klinge so geformt damit sie die Änderungen beibehält die man mit Metallverstärkung und Scharfe Schneide gemacht hat, nachdem sie ihre Wirkung verliert haben ...

Allerdings glaube ich nicht dass jemand in der Schmiede es verstehen würde, wenn ich es ihnen erklären müsste, verstehe ich es jetzt vollständig.

So braucht es keine langen Hitzebehandlungen und die Zeit die es zum Schmieden braucht wie stark verringert.

Getrennt davon sind die Fertigkeiten von Mana-Schmied ... nun, irgendwie ein Haufen an Nichts. Systemerklärung-san (vielleicht) hat da keinen Fehler gemacht. Es sind Fertigkeiten die nur dann einen Wert haben, wenn der Nutzer fähig ist.

„... Was soll das denn, das klingt schwer.“

Schmollt Forin.

Ist es wirklich so schwer? Die Theorie klingt einfach genug.

Kulir schnaubt zu Forin.

„Wenn das alles ist was du sagst ,dann glaube ich du verstehst nicht wie schwer es ist, Forin. Echte Mana-Schmiede wenden Metallverstärkung und Scharfe Schneide nicht einfach nur einmal an und schmieden dann. Angeblich wenden sie sie in mehreren Stufen an und benutzen die Fertigkeit manchmal für enorm lange Zeiträume WÄHREND sie schmieden. Kapiert? Sie verzaubern mit ihrer Fertigkeit die Klinge nicht wirklich, sondern halten sie mit in der Ausführung auf.“

„Uwaaah, ist das überhaupt möglich!?“

Forin macht ein unglaubwürdiges Gesicht, aber ... ah, so war das also.

Auch wenn ich mich nicht ganz daran erinnern kann was ich in meiner Handwerkers Trance gemacht habe, wo er es jetzt erwähnt, gab es Zeiten in denen ich mich daran erinnere meine magische Energie in der Klinge gehalten zu haben, während ich zeitgleich magische Energie durch meinen Hammer, die Klinge und zurückfließen lassen.

Ähm... warum bekomme ich das Gefühl dass Lor sehr wütend auf mich sein würde, wenn davon hört?

„Hah, allein schon Magie auszusenden ohne einen Zauber zu aktivieren oder etwas explodiert ist schon bemerkenswert an sich. Ich meine, Jun-san, weißt du wie wahnsinnig die Sachen sind die du tun kannst? Nicht nur kannst du magische Energie wie pures Mana aussenden, du kannst es sogar kontrollieren. Du kannst es nicht nur kontrollieren, du kannst es sogar wirklich detaillierte Sachen machen lassen!“

Oh, ich werde jetzt direkt angesprochen.

Kulir sagt das alles und seufzt neidisch, allerdings grinst er mich an.

Hah... wirklich ...

Jetsom lacht.

„Scheint als würde sie es überhaupt nicht verstehen. Jun-sa – ähm, Jun, die Fähigkeiten die du bisher gezeigt hast sind nicht nur selten oder besonders. Es ist als würde ein legendärer Meister Klingenschmied zurück ins Leben kommen. So erstaunlich ist dein Mana-Schmieden.“

Es ist nicht als würde ich es nicht verstehen. Ich versuche nur durchzublicken.

Hm ... ja, jetzt wo ich darüber nachdenke, habe ich gemeinsam mit Mana-Schmied, noch eine Eigenschaft die Mana Manipulator genannt wird.

Das muss die Eigenschaft sein, die mich Magie hat ausführen lassen als wäre es nichts. Wenn ich es mir vorstellen kann, kann ich es tun; wenn ich mir einen Prozess vorstellen kann um gute Klingen zu machen, dann kann ich sie machen. Mit dieser Eigenschaft ist das wechseln zwischen allen Fertigkeiten von Mana-Schmied zur passenden Zeit so einfach wie zu denken.

Ohne zu wissen wie Mana-Schmieden funktioniert, muss ich nur wissen was ich machen will und meine Fähigkeiten Mana kontrollieren zu können wird das Wissen abgreifen das ich angesammelt habe um es in die Tat umzusetzen?

Die 10 Jahre an Vorstellungstraining in Japan, sind in dieser Welt zu einer mächtigen Waffe geworden.

Aus den tiefsten Tiefen meines Herzens empfinde ich Dankbarkeit für meinen Großvater für seine Bemühungen, die ich in meinen Verstand eingeritzt habe.

„Man sagt dass der Beweis dass man ein wahrer Mana-Schmied geworden ist, dass man die Handwerkers Trance Fertigkeit besitzt.“

Jetsom macht plötzlich den Mund auf.

Die Handwerkers Trance Fertigkeit häh ...

„Ah...“

Als ich meine Stimme rauslassen, zucken Jetsoms Ohren zu mir.

„Du hast sie also wirklich, häh? Das ist sehr beneidenswert. Ich kann nicht anders als mich wundern ob dein Mana-Schmieden sogar besser ist als das von Master Helward.“

Sagt Jetsom etwas verbittert, aber nur etwas. Ich mache ihm daraus keinen Vorwurf. Wenn jemand aus dem Nichts käme und das könnte was man gerne können würde, wäre das schwer hinzunehmen. Wenigstens ist er deswegen ehrlich.

„Ist die Fertigkeit schwer zu bekommen?“

„Es gibt mehr Leute mit der Eigenschaft Mana-Schmied ohne die Handwerkers Trance Fertigkeit, als es welche mit der Handwerkers Trance Fertigkeit gibt. Es ist eine Fertigkeit die fast unmöglich ist zu erlernen.“

Ähh... Da fällt mir ein, ich kann Fertigkeiten unter Eigenschaften anhäufen, nachdem ich erst die Eigenschaft erhalten habe. Das heißt nur weil man die Eigenschaft hat, heißt das nicht unweigerlich dass man auch die dazugehörigen Fertigkeiten sofort bekommt. Und bei Mana-Schmied wird man als Unechter Schmied angesehen bis man die Handwerkers Trance Fertigkeit bekommt ... läuft das so?

„Ähm ... hat Helward-san dir die Handwerkers Trance nicht beibringen wollen?“

Ich bin wirklich zögerlich Jetsom das zu fragen, aber zeitgleich fühle ich mich als könnte ich ihn nicht so lassen. Und es klingt nicht als würde dieser leichtfertige(vorläufig) Mann es ablehnen seinem Stellvertreter in der Schmiede es beizubringen.

„Es scheint als wäre es nicht so einfach beizubringen. Er versucht es indem er Sachen sagt wie, 'Ziel auf die Position des #1 Klingenschmieds ab!' oder 'Es ist dieses Gefühl wenn du dein Bestes gibst!' oder 'Du musst mit dem schmieden besessen sein!'“

Das leichtsinnige(vorläufig) steht noch immer. Oder besser, was zur Hölle soll das? So ein Ratschlag würde jeden, nicht nur Jetsom, darüber bitter fühlen lassen dass er nicht in der Lage ist die Handwerkers Trance zu benutzen.

Urgh ... aber es ist wirklich schwer zu beschreiben wie man es macht... Ich frage mich wie ich überhaupt anfangen soll es zu erklären.

Ich denke einen Moment nach.

„Ich würde weniger sagen dass es eine Besessenheit mit dem Schmieden ist, jedenfalls was mich angeht, ist es mehr eine Besessenheit mit den Klingen. Ähm ... entschuldige, das ich nicht so hilfreich, oder?“

Jetsom lacht leicht.

„Wenigstens sagst du nicht mit einer Siegerpose oder einem Daumen hoch und Zwinkern, also klingst du seriöser.“

Aah, er hegt deswegen wirklich einen Groll; das ist ein Groll gegen Helward-san. Ich muss diesen Mann wirklich eines Tages treffen.

Aber für Jetsoms Wohl muss ich mehr nachdenken.

„Das Problem ist, wenn man schmiedet, ähm, ich denke man könnte sagen dass man eine Trance betritt, man denkt an nicht vieles. Alles an was ich mich klar erinnre ist wie ich die Klinge schmiede. Wie ich will dass sie wird und wie sie verändert werden muss um dahin zu gelangen. Techniken, Zeit, Schweiß oder Müdigkeit; nichts davon kommt bei dir an. Alles woran man denken kann ist, wie das Metall zu einer Klinge wird. Entschuldige, das ist alles woran ich denken kann um es zu erklären.“

Eigentlich klingt das was ich eben gesagt habe, wie die Schwertschmied Version einer Erleuchtung. Wie soll ich DAS bitte erklären?

Jetsom ist still geworden, seine Ohren zucken mit einem *piko piko* als er denkt.

„Es hat also wirklich etwas mit der mentalen Verfassung zu tun.“

Sagt er zuletzt mit einem tiefen seufzen. Er wirkt aber weniger angespannt, als wäre er jetzt zu etwas entschlossen.
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